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Meister Berlin ist für die Wild Wings eine Nummer zu groß
Für die Schwenninger Wild Wings war daheim gegen den Meister aus Berlin nicht viel zu holen. (Foto: Eibner-Pressefoto/Laegler)

Die Schwäne gingen mit dem Rückenwind des 4:2-Heimsieges gegen Bremerhaven in die Partie gegen deutschen Meister. Der DEL-Tabellenführer von der Spree hatten am Freitag aber auch daheim gesiegt, und zwar mit 2:1 gegen Augsburg.

Bei Schwenningen rückte Joacim Eriksson für Simon Wolf zwischen die Pfosten. Bei Berlin kam Goalie Jack LaFontaine für den deutschen Wunder-Keeper Jonas Neffin, der in acht Spielen fünf „Shut-outs“ schaffte. Bei den Wild Wings musste Verteidiger Alex Trivellato überzählig draußen bleiben.

700. DEL-Spiel für Höfflin

SERC-Stürmer Mirko Höfflin, der bislang eine sehr gute Saison spielt, bestritt gegen die Eisbären sein 700. DEL-Partie. „Das ist schon eine besondere Zahl. Ich hoffe, es kommen noch viele Spiele dazu“, so der 34-Jährige kurz vor Spielbeginn. „Wir haben in den letzten Partien Selbstvertrauen gesammelt und wollen jetzt gegen Berlin den Trend fortsetzen.“

Die erste gute Chance der Partie besaß Schwenningen, LaFontaine hielt aber gegen Hakon Hänelt. Und dann lagen die Schwäne auch wieder einmal – wie bislang immer in dieser Saison daheim – früh zurück. Die Mannschaft von Eisbären-Trainer Eric Dubois, der von 2000 bis 2002 in Schwenningen in der DEL als Verteidiger fungierte, lief ein Drei-gegen-Eins. Ty Ronning hatte keine Mühe sein neuntes Saisontor zu erzielen (5.).

Uvira verletzt raus

Dann musste der Schwenninger Stürmer Sebastian Uvira wegen einer Muskelverletzung am linken Bein in die Kabine. Eric Cornel kassierte anschließend eine Zweiminutenstrafe wegen Spielverzögerung. Schwenningen zeigte gutes „Penalty-killing“, verhinderte ein weiteres Gegentor.

Schließlich musste auch Eisbären-Verteidiger Mik in die Kühlbox. Der Tabellenführer zeigte ein ganz starkes Unterzahlspiel, der SERC kam nicht einmal in die Aufstellung und zu keinem Torschuss. In der 26. Minute schafften die Wildschwäne den Ausgleich. Der schnelle Philip Feist hatte den Puck erobert, gab ihn zu Platzer der traf nur den Pfosten aber Alexander Karachun staubte zum 1:1 ab. In der 31. Minute ging jedoch der Meister erneut in Front. Die Referees hatten aber erst nach Videobweis gesehen, dass der Rückhandschuss von Yannick Veilleux über der Linie war.

Erste Reihe schlägt zu

Dann hatte der Berliner Keeper LaFontaine jedoch viel Arbeit zu verrichten. Hakon Hänelt und Niklas Hübner brachten den Puck aber nicht an ihm vorbei. 41 Sekunden vor Ablauf des zweiten Drittels schlug die überragende erste Reihe der Berliner mit Gabriel Fontaine, Liam Kirk und Ronning aber erneut zu. Eriksson hatte die Scheibe nicht festhalten können, Ronning markierte, nach toller Vorarbeit von Kirk, die 3:1-Gästeführung.

„Berlin nutzt unsere Fehler aus und das, obwohl wir jetzt am Drücker waren“, ärgerte sich Hübner in der zweiten Drittelpause. SERC-Verteidiger Eric Martinsson fiel auch verletzt aus. In der 44. Minute brachte Leo Pföderl einen harmlosen Schuss von außen, Eriksson langte daneben – es hieß 1:4. Dieses Tor zog den Wild Wings den Stecker. Es blieb beim Spielergebnis.

Berlin deutlich besser

Nach drei Siegen in Folge mussten die Schwenninger Kufencracks also wieder eine Niederlage einstecken. Stürmer Karachun: „Wir haben einigermaßen mitgehalten, letztlich war Berlin aber besser. Nach dem 1:4 war es ziemlich klar. Davor hatten wir unsere Chancen. Wenn du die aber nicht verwertest, dann kannst du auch nicht gewinnen.“

Bereits am Mittwoch gastieren die Wild Wings beim Aufsteiger Krefeld Pinguine.

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