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Alexander Zverev hat sich nach seinem Aus beim Masters-Turnier in Paris verärgert gezeigt. Der 29-Jährige sagte, er sei „die einzige Nummer eins der Tennisgeschichte, die erklären muss, warum es in Ordnung ist, dass ich die Nummer eins der Welt bin“.
Nachdem im vergangenen Monat festgestanden hatte, dass er Jannik Sinner in der Weltrangliste überholen und das Jahr zudem als Nummer eins beenden würde, wurde der Deutsche an diesem Montag erstmals offiziell zum bestplatzierten Spieler der Welt.
Sein erstes offizielles Match als Weltranglistenerster verlief jedoch enttäuschend: Zverev unterlag Lorenzo Musetti mit 6:7 (5:7), 2:6.
Auf seine Kritiker angesprochen, nahm sich der zweifache Grand-Slam-Sieger kein Blatt vor den Mund.
„Ich war in den vergangenen Tagen etwas verärgert, weil ich glaube, dass es der Traum jedes Spielers ist, die Nummer eins der Welt zu werden. Aber dann habe ich das Gefühl, dass ich die einzige Nummer eins der Tennisgeschichte bin, die erklären muss, warum es in Ordnung ist, dass ich die Nummer eins bin … Das fällt mir ziemlich schwer. Denn ich verdiene es, dort zu stehen, wo ich bin. Ich glaube nicht, dass sich irgendjemand in den vergangenen Tagen so sehr erklären musste wie ich“, sagte Zverev anschließend.
Alexander Zverev says he’s annoyed that he’s the only world No. 1 in history who has to explain why it’s ok for him to be world No. 1: “I was a bit annoyed the last couple of days because achieving the world No. 1 status is something I think every player dreams of. But then, I feel like I’m the only world No. 1 in tennis history that has to explain why it’s ok for me to be world No. 1… which I find quite difficult. Because I deserve to be where I am. I don’t think anyone has to explain themselves as much as I had to do in the last couple of days.” https://t.co/qVVNmqILEA
— The Tennis Letter (@TheTennisLetter) November 4, 2026
Zverev gewann in diesem Jahr die French Open und die US Open. In Wimbledon erreichte er zudem das Finale.
Wie bereits erwähnt, sicherte sich der Deutsche außerdem erstmals in seiner Karriere die Führung in der Weltrangliste.
Allerdings ist es kein Geheimnis, dass Zverevs Erfolge im Verlauf des Jahres 2026 häufig kleingeredet wurden. Seine Kritiker argumentieren, dass sie nur möglich gewesen seien, weil sowohl Sinner als auch Carlos Alcaraz verletzungsbedingt längere Zeit ausfielen.
In seiner bislang erfolgreichsten Saison 2026 steht für Zverev mit den ATP Finals noch ein letztes Turnier auf dem Programm.