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Kurz nach dem torlosen Unentschieden in der Domstadt herrscht bittere Gewissheit. Nach dem heftigen Zusammenstoß im Spiel beim 1. FC Köln stehen die genauen Diagnosen für die Schalker Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi fest. Beide Spieler trugen dabei schwere Blessuren im Gesicht davon.
📌 Fakten zu Robin Gosens
Wann das verletzte Duo wieder auf dem Rasen stehen kann, bleibt vorerst völlig offen. Über eine Rückkehr soll zu gegebener Zeit ganz individuell entschieden werden. Dadurch wackelt auch ein möglicher Einsatz im DFB-Pokal am Mittwoch bei Dynamo Dresden.
Für den Revierclub verschärft sich die personelle Situation damit weiter. Die ohnehin schon lange Verletztenliste wächst möglicherweise um zwei weitere Namen. Bereits jetzt fehlt den Königsblauen unter anderem Kapitän Kenan Karaman.
In der 37. Minute stockte den Zuschauern der Atem. Nach einem leichten Schubser des Kölners Said El Mala krachten El-Faouzi und Gosens beim Hochsteigen mit den Köpfen aneinander. Sofort sanken beide Schalker blutend zu Boden und wurden minutenlang behandelt.
Gestützt von Betreuern und mit dicken Kopfverbänden verließen sie schließlich den Platz. Nach dem Abpfiff teilte Schalke mit, dass beide Spieler ansprechbar seien. Für weitere Untersuchungen befanden sie sich da bereits auf dem Weg in ein Gelsenkirchener Krankenhaus.
Am Sonntagnachmittag wandte sich Gosens über Instagram an die Öffentlichkeit. Zu drei Fotos schrieb der 32-Jährige: „Glück im Unglück. Danke an alle Beteiligten, die gestern geholfen und dafür gesorgt haben, dass es uns heute schon wieder den Umständen entsprechend gut geht.“
Gleichzeitig nahm der Routinier den Kölner El Mala in Schutz, der sich zuvor entschuldigt hatte. „Ihm Absicht bei der Aktion zu unterstellen, finde ich unfair“, betonte Gosens. Das Schubsen habe unvorhersehbare Folgen gehabt, es „ist einfach scheiße gelaufen“. Nun wollen sich beide Schalker schnellstmöglich erholen, „um der Mannschaft wieder helfen zu können“. El Mala bekam in den sozialen Medien den Wut der S04-Fans zu spüren. Daraufhin meldete sich der Kölner zu Wort und erklärte die Situation.