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Beim 1. FC Köln sitzt das Geld längst nicht so locker wie bei anderen Vereinen in der Bundesliga. Zugänge müssen mit Bedacht ausgewählt werden, regelmäßige Transfers im zweistelligen Millionenbereich sind schlicht nicht möglich.
Tatsächlich tätigte der 1. FC Köln in seiner gesamten Vereinshistorie nur zweimal Transfers im Bereich jenseits der zehn Millionen Euro. Wir blicken auf die teuersten Einkäufe der Geißböcke und wie sie sich schlugen.
📌Kölns Transfers
Der mit Abstand teuerste Spieler der Kölner Vereinsgeschichte ist bis heute Jhon Córdoba. Córdoba kam im Sommer 2017 als Nachfolger von Anthony Modeste in die Domstadt. Rund 17 Millionen Euro legte der FC für den Kolumbianer auf den Tisch und eiste ihn aus Mainz los.
Córdoba sollte rund drei Jahre bei den Kölnern spielen und erzielte in dieser Zeit 37 Tore in 86 Spielen. Anschließend zog es ihn weiter zu Hertha BSC Berlin. Der 1. FC Köln bekam für den Verkauf immerhin noch rund 15 Millionen Euro zurück.
Der zweitteuerste Transfer ist die Rückkehr des verlorenen Sohnes. Im Sommer 2009 holte der FC Lukas Podolski vom FC Bayern zurück. Rund zehn Millionen Euro wurden damals fällig. Bayern hatte 2006 etwa dieselbe Summe bezahlt, um Poldi zu verpflichten.
Die Rückkehr verlief zunächst schleppend. Podolski traf in seiner ersten Spielzeit nur selten. Seine beste Saison folgte 2011/12 mit 18 Toren, danach wechselte er für 15 Millionen Euro zum FC Arsenal. Der FC machte mit dem Rückkauf also Gewinn.
2019 zahlte der 1. FC Köln rund 8,25 Millionen Euro für den damals 20-Jährigen Sebastiaan Bornauw. Im Belgier sah man den künftigen Abwehrchef und Bornauw entwickelte sich prächtig. In seiner ersten Bundesliga-Saison fiel er nicht nur mit Abwehrstärke, sondern auch mit Offensivgefahr auf und erzielte sechs Tore. Auch in seiner zweiten Köln-Saison war er Stammspieler, verpasste aber knapp zwei Monate der Rückrunde verletzungsbedingt.
Nach einer sportlich durchwachsenen Saison, der FC rettete sich erst in der Relegation, wechselte Bornauw für rund 14,1 Millionen Euro zum VfL Wolfsburg. Damit ist er nicht nur einer der teuersten Zugänge der Vereinsgeschichte, sondern auch der fünftteuerste Abgang.