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Sturm, Regen und harte Duelle: Klaus-Dieter Häckel kämpft sich in Brands Hatch ins Finale
Oben: Klaus-Dieter Häckel in seiner Werkstatt mit seinem „Van Diemen“ – die Wand dahinter zeugt davon, dass er schon den ein der anderen Erfolg eingefahren hat. Unten: Häckel bei einer Testfahrt auf der Piste.
Klaus Dieter Häckel bei einer Testfahrt auf der Piste (Archivbild). © Häckel, Rusche

Trotz schwieriger Bedingungen erreicht Klaus-Dieter Häckel in Brands Hatch das Historic Final und wird Vierter seiner Klasse.

Brands Hatch – Das war ein hartes Wochenende für den Delecker Rennfahrer Klaus-Dieter Häckel. Beim Formel-Ford-Festival auf dem Kurs von Brands Hatch gab es zum einen eine starke Konkurrenz, zum anderen schwierige Wetterbedingungen. Am Ende war der 66-Jährige als zweitältester Fahrer im Feld von 68 Piloten mit dem Einzug ins „Historic Final“ und dem vierten Platz in seiner Klasse der „historischen“ Rennwagen zufrieden.

„Das war ein super-hartes Wochenende, mit Sturm und Regen“, sagte Häckel zum Wochenende in England, „die Zelte hingen teilweise in der Luft“.

Nach Freitag-Tests im Regen war es am Samstagmorgen in der Qualifikation trocken. In seinem Vorlauf riskierte er nichts, kam als Zwölfter gerade so ins Halbfinale des Gesamtfeldes von 68 Autos und auch schon ins „Historic Final“. Ins Halbfinale ging er als 28. von 30 Fahrern. „Von da ist es schwer, nach vorne zu kommen“, sagte der Routinier. Er blieb auf Platz 24 hängen, da sich zwei Fahrer vor ihm duellierten und auch mal quer standen. Das Grand Final verpasste Häckel damit.

Oben: Klaus-Dieter Häckel in seiner Werkstatt mit seinem „Van Diemen“ – die Wand dahinter zeugt davon, dass er schon den ein der anderen Erfolg eingefahren hat. Unten: Häckel bei einer Testfahrt auf der Piste.
Oben: Klaus-Dieter Häckel in seiner Werkstatt mit seinem „Van Diemen“ – die Wand dahinter zeugt davon, dass er schon den ein der anderen Erfolg eingefahren hat. Unten: Häckel bei einer Testfahrt auf der Piste. © Häckel, Rusche

„Im Historic Final standen gleich in der ersten Kurve zwei Autos quer vor mir. Ich habe einen leicht berührt, sodass die Nase meines Wagens abflog“, schilderte Häckel den Start in sein Finale. Nach Neustart konnte er dennoch fahren und wurde am Ende Zwölfter gesamt und Vierter in seiner Klasse „Pre90“. „Auf der Ziellinie direkt neben dem Dritten“, so der Delecker, der sich teilweise über die Fahrweise der Konkurrenz wunderte. „Das wurde live bei Sky übertragen“, mutmaßte er als Erklärung für ein aggressives Auftreten.

„Das Auto lief sehr gut. Jetzt muss ich den Wagen reparieren und am Donnerstag geht es wieder auf die Insel“, blickte Häckel am Montag gleich nach vorn. Bei der Walter-Hayes-Trophy in Silverstone sitzt er erneut in seinem Flitzer des Herstellers van Diemen. „In Brands Hatch waren es nur 68 statt der üblichen 90 Fahrzeuge. In Silverstone werden über 100 erwartet. Auch in England merkt man die wirtschaftliche Krise.“

Der Delecker fährt gut gestimmt nach England, da ihm die Strecke gut liegt und er in Brands Hatch wieder Wettkampferfahrung sammeln konnte, die ihm bis dahin ein wenig gefehlt hatte, da er im Sommer kaum gefahren ist.