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Er war der gefeierte Held beim überlebenswichtigen 3:2-Sieg in Stuttgart - und soll nun das Gesicht des Umschwungs werden. Wael Mohya ist zwar noch nicht einmal volljährig, aber schon jetzt der große Hoffnungsträger von Borussia Mönchengladbach.
Trotz des desolaten Saisonstarts seiner Mannschaft geht das Mittelfeldjuwel mit starken Leistungen voran. Spätestens durch den Erfolg gegen den VfB, bei dem er ein Tor und einen sehr sehenswerten Assist beisteuern konnte, ist der Hype um Mohya endgültig bei jedem Bundesliga-Fan angekommen.
Klar ist aber auch, dass Mohya für die Borussia in Zukunft kaum zu halten sein wird, wenn er sich weiter in diesem Tempo entwickelt. Doch die Verantwortlichen wollen dem drohenden Interesse größerer Klubs entgegenwirken - und langfristig mit dem 17-Jährigen verlängern.
"Ich glaube, dass Wael Mohya – das sind meine Informationen – seinen Vertrag bei Gladbach mit Sicherheit bald verlängern wird. Spannend wird natürlich sein, ob mit oder ohne Klausel", verrät Sky-Reporter Marlon Irlbacher.
Laut Medien wurde Mohyas Vertrag im vergangenen Jahr bis 2028 verlängert. Stand jetzt wäre die Borussia im kommenden Sommer, sprich zwölf Monate vor Vertragsende, nicht in der besten Verhandlungsposition. Womöglich wäre sie sogar zu einem Verkauf gezwungen, um nicht im Jahr darauf einen ablösefreien Abgang zu riskieren.
Wie gut die Chancen stehen, dass Mohya der Borussia zumindest mittelfristig erhalten bleiben, ist unklar. Die bodenständige Art des Eigengewächses könnte aber dazu führen, dass er es zunächst vorzieht, sich behutsam bei seinem Heimatverein weiterzuentwickeln.
"Er geht gut damit um, der Hoffnungsträger von Borussia zu sein. Er ist unglaublich gut erzogen, hat ein tolles Elternhaus und wir schauen natürlich darauf, wie er damit umgeht. Da machen wir uns keine Sorgen. Er ist der beste Vorreiter für alle, die nachkommen, dass man nicht abhebt", sagte Sportchef Rouven Schröder am Sonntag im Doppelpass bei Sport1.
Klar ist aber auch, dass eine Mohya-Zukunft in Mönchengladbach nur dann realistisch ist, wenn im Borussia-Park über die Saison hinaus weiterhin Bundesligafußball gespielt wird. Der Youngster kämpft mit seiner Mannschaft gewissermaßen also auch um seine eigene Zukunft. Langfristig gesehen dürfte seine Zukunft aber ohnehin bei einem größeren Verein liegen.