Zurück
Borussia Dortmund will sich mit einem positiven Gefühl in die Länderspielpause verabschieden. Im Duell BVB – Elversberg wartet allerdings eine harte Nuss auf Schwarz-Gelb.
Vor dem Spiel gegen den Aufsteiger greift Niko Kovac nun zu einer altbewährten Methode. Nach dem erfolgreichen Test gegen Bayern München greift der 55-Jährige in der Partie BVB – Elversberg erneut zu einem Taktik-Kniff.
📌 Fakten zu Niko Kovac
Die Spielidee von Kovac ist in Dortmund allseits bekannt. Der gebürtige Berliner lässt bevorzugt mit einer Dreierabwehrkette spielen, die Schienenspieler auf dem Flügel rotieren dabei zwischen Offensive und Defensive. Daran gab es unter Kovac lange nichts zu rütteln. Bis zum Spitzenspiel gegen den FC Bayern. Dort setzte der BVB-Trainer plötzlich auf eine Viererkette. Das Experiment funktionierte.
Und das offenbar so gut, dass Kovac auch gegen Elversberg auf eine Viererkette in der Defensive setzt. Nachdem der BVB in der Champions League gegen Betis Sevilla noch mit drei Mann hinten drin spielte, wechselt Kovac jetzt wieder auf die Viererkette. Joane Gadou wird wie auch gegen Bayern München als Rechtsverteidiger agieren, links spielt Daniel Svensson, das Innenverteidiger-Duo bilden Waldemar Anton und Nico Schlotterbeck.
Die taktische Umstellung sorgt beim Dortmunder Anhang vor BVB – Elversberg für große Freude. Auf „X“ schreiben die Fans etwa „Ich kann meinen Augen nicht glauben“, „Kovac kommt zu Sinnen“ oder „Heute wird wundervoll.“ Ein Fan schreibt sogar überspitzt: „Wir werden Weltmeister.“ Na dann.
Auf die Dortmunder Abwehr könnte jedenfalls eine Menge Arbeit warten. Ein ehemaliges BVB-Talent dürfte für Wirbel sorgen. Die Rückkehr von Cale Campbell an alte Wirkungsstätte sorgt allerdings auch für Diskussionen.