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Nach der Trennung von Markus Krösche, der am Montagabend auf der Mitgliedsversammlung seinen letzten (tränenreichen) Auftritt hatte, stellt sich die Frage, wer neuer Sportchef bei Eintracht Frankfurt wird. Vorstandsboss Axel Hellmann wird die Aufgaben interimsweise übernehmen, doch im Optimalfall kommt der Krösche-Nachfolger schon zeitnah.
Sky berichtete am Montag, dass Christoph Spycher der Wunschkandidat der Hessen sei; der Ex-SGE-Profi, der von 2005 bis 2010 für die Frankfurter kickte, soll demnach noch vor dem Wintertransferfenster kommen.
Wie es scheint, machen die Eintracht-Bosse die Rechnung aber ohne den BSC Youngs Boys, für den Spycher seit 2016 erst als Sportdirektor und dann als Sportvorstand tätig ist. Denn der Blick schreibt, dass Spycher den Schweizer Topklub definitiv nicht verlassen wird. Auch, weil er in diesem Fall seinen Aktienanteil von fast zehn Prozent an der YB-Holding abgeben müsste.
Der Blick betont zwar, dass für einen Spycher-Wechsel zur SGE "ganz viel zusammenpassen würde", passieren wird er aber trotzdem nicht. "Die Realität ist nun mal kein Ergebnis des Zusammenzählens von hübschen Umständen und Gelegenheiten", heißt es dort.
Neben Spycher wurden zuletzt weitere Namen als Krösche-Nachfolger gehandelt. So beispielsweise Joti Chatzialexiou, der das Gerücht aber ebenfalls schon heruntergespielt hat. Gegenüber der Bild betonte der aktuelle FCN-Sportchef, dass es "mit Eintracht Frankfurt keinerlei Vereinbarungen und keinen Kontakt" gebe. "Es ist daher kein Thema, mit dem ich mich derzeit befasse, der Fokus liegt auf dem FCN."
Blieben noch im Raum stehende Kandidaten wie Fredi Bobic oder Pirmin Schwegler übrig, die aktuell infrage kommen. Oder aber die SGE-Bosse zaubern einen bislang nicht genannten Namen hervor, wie zum Beispiel Sebastian Kehl, der nach seinem Aus beim BVB – im Gegensatz zu Spycher, Chatzialexiou, Schwegler und Bobic – zumindest vereinslos wäre.