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Der 30-jährige Dörnbach aus Heiligenstadt musste sich am Donnerstag (15. Oktober) im Finale nur dem niederländischen Topstar Harrie Lavreysen geschlagen geben und feierte mit seiner ersten WM-Medaille überhaupt den größten Erfolg seiner Karriere. Der dritte Platz ging an den Japaner Shinji Nakano.
In einem packenden Finale des "Kampfsprints" fuhr Dörnbach taktisch herausragend, hielt Kontakt zu Lavreysen und flog auf den letzten Metern noch nach vorne. Für den 29 Jahre alten Lavreysen war es der 22. (!) WM-Titel seiner großen Karriere, der fünfte im Keirin. Zuletzt hatte Stefan Böttcher 2019 mit Bronze eine Keirin-Medaille für einen deutschen Mann gewonnen.
Im Anschluss konnte die deutsche Mannschaft direkt die nächste Medaille feiern. Der deutsche Frauen-Vierer mit Tokio-Olympiasiegerinnen Franziska Brauße, Lisa Klein, Mieke Kröger sowie der erst 20-jährigen Messane Bräutigam aus Jena setzte sich im kleinen Finale in 4:10,554 Minuten gegen die Niederlande (4:10,803) durch und gewann Bronze.
In der ersten Runde hatte das deutsche Quartett in 4:07,685 Minuten um weniger als eine halbe Sekunde den Einzug ins Finale gegen Titelverteidiger Italien verpasst. Die Italienerinnen waren dann aber im Finale mit 4:09,967 Minuten chancenlos gegen Großbritannien (4:04,610).
Für das deutsche Team war es bereits die dritte Medaille bei den Titelkämpfen in China. Tags zuvor hatten die Teamsprinterinnen um die Magdeburgerin Pauline Grabosch Bronze geholt.
SpiO/sid/dpa
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