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Nach einer erfolgreichen Woche will Borussia Dortmund den Pflichtspiel-Marathon im Herbst mit einem weiteren Sieg beenden. Vor Beginn der nächsten Länderspielpause müssen sich die Schwarz-Gelben am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Heimspiel gegen Aufsteiger SV Elversberg behaupten.
Vorher erörterte Trainer Niko Kovac auf der heutigen Pressekonferenz, was der BVB gegen den Dorfklub zu erwarten hat, welches Personal zur Verfügung steht und wie sich generell die Situation in Dortmund nach dem 2:2 beim FC Bayern München und dem 2:1 in der Champions League gegen Real Betis Sevilla darstellt. Die PK zum Nachlesen.
Erstmals überhaupt bekommt es die Borussia nun mit der SV Elversberg zu tun, bei der BVB-Sportdirektor Ole Book jahrelang erfolgreich tätig war. Über 8000 Anhänger begleiten den Klub aus der 13.000-Seelen-Kommune ins Ruhrgebiet – damit pulverisiert Elversberg seinen eigenen Vereinsrekord für Auswärtsspiele.
„Da sind wir ein bisschen stolz drauf“, betonte Trainer Vincent Wagner. „Die Fanbase wächst, das ist schon eine absolute Hausnummer für unsere Verhältnisse.“ Den Grund dafür sieht er in der Spielweise des Aufsteigers. „Die Elv steht Selfmade für etwas“, führte der 40-Jährige aus: „Wir versuchen immer, den bestmöglichen Fußball in unserem Sinne zu spielen. Das heißt mutig, attraktiv, offensiv und dabei auch defensiv stabil.“
In Dortmund sei „die Hürde maximal hoch. Wir haben keine Chance, und die werden wir wie immer versuchen zu nutzen“, führte Wagner aus. Vor über 80.000 Zuschauern anzutreten, werde definitiv „etwas Besonderes. Es ist das Coole, dass die Jungs und ich uns die letzten Wochen schon etwas steigern durften. Und jetzt kommt wahrscheinlich das Größte, was die Bundesliga so zu bieten hat.“ Dabei dürfe man nach dem 4:1-Heimsieg gegen Mainz nicht übermütig werden.
Der jüngste Erfolg der Saarländer sowie deren aktueller Tabellenplatz sieben mit starken 13 Punkten aus acht Partien sollten dem BVB Warnung genug sein. Das ändert aber natürlich nichts an der Tatsache, dass die Dortmunder als große Favoriten ins Heimspiel gehen. Abzuwarten bleibt, ob Kovac diesmal wieder eine Viererkette versucht oder seine bevorzugte Dreierkette spielen lässt. Und ob Topstürmer Serhou Guirassy, gegen Betis angeschlagen ausgewechselt, wieder mitmischen kann. mit sid