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Ist Red Bull Racing das Mass aller Dinge? Das sagt WM-Leader Kimi Antonelli
Kimi Antonelli hofft auf einen Fortschritt bei der Fahrzeugabstimmung Foto: Charniaux / XPB Images Kimi Antonelli hofft auf einen Fortschritt bei der Fahrzeugabstimmung © Charniaux / XPB Images

Die Konkurrenz von Red Bull Racing weiss: Max Verstappen darf man nicht abschreiben. Mehrmals hat der Niederländer nun schon seine Fähigkeit, einen Rückstand im WM-Kampf zu verringern, unter Beweis gestellt. Und aktuell läuft es wieder prächtig für den vierfachen Champion: In den jüngsten beiden Rennen in Malaysia und Singapur holte er die maximale Punktzahl. Mit 58 WM-Zählern war er der erfolgreichste Fahrer in dieser Zeitspanne.

Zum Vergleich: WM-Leader Kimi Antonelli wurde beim Bahrain-GP, der auf dem Sepang-Rundkurs ausgetragen wurde, Zweiter, in Singapur musste er sich mit dem vierten Platz im Sprint und Platz 3 im Rennen am Sonntag begnügen. Mit 38 Punkten holte er 20 Zähler weniger als der 73-fache GP-Sieger im Red Bull Racing-Renner. Das lag aber nicht nur am Speed des Gegners, ist sich Antonelli sicher.

Auf die Frage, ob Red Bull Racing nun das Team sei, das es aktuell zu schlagen gilt, oder ob die jüngsten Ergebnisse zum Teil auch darauf zurückzuführen seien, dass er das Potenzial des jüngsten Upgrades von Mercedes nicht ausschöpfen kann, erklärte der Lockenkopf: «Ja, ich denke das liegt grösstenteils daran, dass wir nicht das Maximum aus unserem neuen Paket herauskitzeln können.»

Kimi Antonelli: Lob für Red Bull Racing

«Klar, Red Bull Racing hat einen unglaublichen Fortschritt erzielt, und Max fühlt sich im Auto wahrscheinlich viel wohler und kann deshalb auch mehr rausholen», räumte der 20-Jährige ein. «Es ist also eine Kombination von Faktoren, die dazu führt. Sie haben sicherlich einen guten Schritt nach vorne gemacht. Aber was uns angeht, so müssen wir wie gesagt einfach versuchen zu verstehen, wie wir mehr Potenzial nutzen können. Ich sehe die Vorteile, die das neue Upgrade bringt, aber das Arbeitsfenster des Autos ist einfach so schmal, dass es sehr empfindlich reagiert, was den Fahrstil angeht, wie man in eine Kurve lenkt und wie man in die Eisen steigt.»

«Es reagiert ganz anders und ich hoffe, dass wir in Austin etwas mehr ausprobieren können, weil wir dort wieder drei freie Trainings haben werden, um ganz offen ans Set-up heranzugehen. Ich hoffe, dass wir das Potenzial ausschöpfen können. Denn das Team hat bereits in Singapur einen super Job gemacht und das Auto verbessert, sodass ich mehr Vertrauen gewinnen konnte. Es ist eine gute Ausgangslage für unsere Bemühungen, das Potenzial besser nutzen zu können», fügte der achtfache GP-Sieger an.

2027 wird die MotoGP auch mit einem neuen Zeitplan in die 850er-Ära starten. Mehr als die Modifikationen sorgte für Wirbel, wie die Beschlüsse zustande kamen. Ein Paradebeispiel für: «Reden hilft».

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