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DTM-Sieger Preining: „Eigentlich ist Rennsport ein undankbarer Job“

Der Linzer Thomas Preining gewinnt zum zweiten Mal die DTM. Von Gerhard Marschall.

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© IMAGO/Gruppe C Photography

Thomas Preining

Am Ende genügte ein dritter Platz. Der Linzer Thomas Preining fuhr am vergangenen Wochenende auf dem Hockenheimring sicher den Gesamtsieg im Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) nach Hause.

Es ist nach 2023 sein zweiter Titel. Vater Andreas war einer der ersten Gratulanten.

Der ehemalige Motorradstaatsmeister erinnert sich, wie Thomas während eines Urlaubs in Spanien mit acht Jahren zum ersten Mal in ein Gokart stieg: „Er war auf Anhieb mit dem Virus infiziert.“ Woher seine Siegermentalität kommt, wisse er nicht, sagt Thomas: „Aber ich habe schon immer für mich den Anspruch zu gewinnen.“ In einer langen Saison gebe es allerdings mehr Lowlights als Highlights, so der Manthey-Porsche-Pilot. Seine nüchterne Schlussfolgerung: „Eigentlich ist Rennfahren ein undankbarer Job.“

„Was für eine Saison!“ Im Moment des Erfolgs blickte der 28-Jährige auf ein turbulentes Jahr. Das begann perfekt mit einem Sieg beim Heimrennen in der Steiermark. In den folgenden sieben Läufen verpasste er jedoch stets die Top fünf. Im Juli habe er die Saison schon fast abgeschrieben, erinnert er sich. Doch dann fuhr er in sechs Rennen hintereinander auf das Podest und kam mit einem respektablen 23-Punkte-Vorsprung nach Hockenheim. Weil er im ersten Lauf am Samstag zwischenzeitlich von der Strecke flog, musste er über Platz fünf mehr als zufrieden sein. Am Sonntag fuhr er ein kontrolliertes Rennen und konnte seinem Stallkollegen Ricardo Feller zum Dank für dessen Unterstützung Platz zwei schenken. Preinings Resümee: „Ich bin froh, dass es vorbei ist.“