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Kathleen Krüger blickt mit großer Anteilnahme auf die Ereignisse bei ihrem Ex-Klub. Im Interview spricht sie über ihre Verbundenheit mit den Betroffenen.
Paderborn – Kathleen Krüger hat sich vor dem Spiel des HSV in Paderborn bei Sky zu den Ereignissen beim FC Bayern geäußert. Die Sport-Vorständin des Hamburger SV war von 2010 bis 2026 beim Rekordmeister tätig. Zwölf Jahre davon arbeitete sie als Teammanagerin der Profis. Innerhalb weniger Tage gab es an der Isar zwei belastende Ereignisse. Joshua Kimmich verlor seinen Vater. Trainer Vincent Kompany brach zusammen.
Krüger sprach im Interview mit Sky-Reporter Riccardo Basile über die Lage in München. Die Woche bei Bayern sei intensiv gewesen, sagte sie. Es gehe dabei nicht um den Sport, sondern um die menschliche Ebene. Berthold Kimmich ist laut BILD im Alter von 57 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben.
Die Nachricht war bereits am Mittwoch bekannt geworden. Kimmich fehlte deshalb beim Champions-League-Spiel gegen den FC Arsenal. Auch das Bundesligaspiel in Freiburg am Sonntag verpasst er. „Wenn ich da auch nur an Joshua Kimmich und seine ganze Familie denke: Das ist natürlich dramatisch und macht was mit mir“, so Krüger.
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„Ich denke da natürlich sehr, sehr stark an ihn, an die ganze Familie, jetzt auch an Vinnie und drücke ihm natürlich die Daumen, dass es ihm sehr, sehr schnell viel besser geht.“ Kompany brach am Freitagnachmittag am Rand des U23-Trainings zusammen. Sofort rückten Rettungskräfte an, auch ein Helikopter war vor Ort.
Der 40-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Sport-Vorstand Max Eberl sagte am Samstag: „Er ist stabil.“ Kompany bleibe noch einige Tage in der Klinik. Eberl sagte, der Trainer habe schon in der Vorwoche kleine Probleme gehabt. Die Ärzte untersuchen die Ursache weiterhin.
Eberl erklärte, er sei kein Mediziner und werde keine Zusammenhänge herstellen. „Er wird alle Zeit bekommen. Wir fangen nicht an, irgendwelche Zeitkorridore aufzubauen. Wir werden nicht von Tagen reden, wir werden von Wochen reden, das muss uns allen klar sein“, so Eberl weiter. Co-Trainer Aaron Danks betreut die Mannschaft vorerst.
Die U23-Spieler haben den Zusammenbruch unmittelbar miterlebt. Eberl sagte: „Für 17, 18‑jährige Jungs war das überfordernd.“ Das Spiel der U23 wurde deshalb verschoben. Das Bundesligaspiel der Profis in Freiburg am Sonntag findet dagegen wie geplant statt. „Das zeigt mal wieder, dass Fußball nicht das Wichtigste im Leben ist“, erklärte Eberl. (hbr)