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Im Segelsport steht die Abkürzung „ILCA“ – oft auch als „ILCA-Dinghy“ bezeichnet – für eine der weltweit am weitesten verbreiteten Einhand-Jollen. Bis zum Jahr 2019/2020 war diese Bootsklasse unter dem traditionsreichen Namen Laser bekannt.
Bei der Regatta um die Iserlohner Glasenuhr zeigte sich der Sorpesee dabei einmal mehr als attraktives Regattarevier. Der Segel-Club Sorpesee Iserlohn (SCSI) begrüßte Seglerinnen und Segler aus mehreren Vereinen zu einem sportlich hochwertigen Wochenende. Die Veranstaltung auf der Sorpe stand unter der Leitung von Rüdiger Margale und seinem erfahrenen Regattateam.
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In der Klasse ILCA 6 ließ Lasse Weigt vom gastgebenden SCSI nichts anbrennen. Mit vier Wettfahrtsiegen und nur vier Nettopunkten dominierte er die Regatta eindrucksvoll und sicherte sich souverän den Gesamtsieg. Dahinter segelte Guido Bruch vom Yachtclub Sorpesee auf Rang zwei, gefolgt von Phyllis-Solveig Vogt, ebenfalls vom SCSI, die sich mit konstanten Leistungen den dritten Platz erkämpfte.
Mindestens ebenso spannend verlief die Entscheidung in der ILCA 7. Hier setzte sich Gabriel Medeiros Königsfeld durch, der vier der fünf Wettfahrten gewann und mit lediglich vier Nettopunkten den Tagessieg perfekt machte. Im Kampf um die weiteren Podestplätze behauptete sich Frank Neuroth vor Jacobus den Drijver. Auch Leon Margale vom SCSI erreichte einen starken fünften Platz im Feld der ILCA-7-Segler und konnte sich gegen zahlreiche erfahrene Regattasegler behaupten.
Neben dem sportlichen Geschehen zeigte sich auch die organisatorische Stärke des Vereins. Zahlreiche Helferinnen und Helfer waren an Land und auf dem Wasser im Einsatz. Gemeinsam mit Andreas Wendt, Martin Sievernich und Robert Feller in der Wettfahrtleitung sowie Schiedsrichter Wolfgang Daum sorgte das Team des SCSI für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Teilnehmer und Veranstalter waren sich am Ende einig: Der Segelsport lebt von solchen Veranstaltungen, bei denen sportliche Qualität und ehrenamtliches Engagement Hand in Hand gehen.