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Jan-Christian Dreesen lässt am heutigen Mittwoch aufhorchen. Im Interview mit der ‚Sport Bild‘ sagt der Vorstandsboss des FC Bayern: „Wir haben die wirtschaftliche Power, um uns jeden Transfer leisten zu können.“ Dennoch sollen die 250 Millionen Euro aus dem Anteilsverkauf an die Viessmann Generations Group wohlbedacht investiert werden.
Klar ist dennoch: Nach Dreesens Worten darf man spätestens zur neuen Saison durchaus mit einem neuen Superstar an der Säbener Straße rechnen. Vier große Namen wurden in den vergangenen Wochen mit den Bayern in Verbindung gebracht.
Das Gerücht: ‚Teamtalk‘ berichtete im September, dass die Bayern sich für einen Vorstoß bei Haaland in Stellung bringen. Die möglichen harten Strafen gegen Manchester City infolge des Finanzskandals um die Skyblues werden die Tormaschine womöglich auf den Markt spülen.
Die Einordnung: Schon bei seinem Wechsel von Borussia Dortmund zu City im Sommer 2022 war der FCB die zweite Wahl des Linksfußes. Ein Faible für den Münchner hat Haaland also durchaus. Auch ein Zusammenspiel mit Weltfußballer Harry Kane (33) wäre denkbar, handelt es sich doch um grundverschiedene Stürmertypen.
Dennoch schränkte Bayern-Präsident Herbert Hainer zuletzt mit Blick auf Haaland und Bayerns bestens besetzte Offensive ein: „Wenn wir jetzt über einen Zeitraum in einigen Jahren sprechen, würden wir uns die Situation wieder anschauen.“ Womöglich ist die Chance auf Haaland dann aber ein für alle mal weg. Voraussichtlich reißt sich Europas Elite in diesem Sommer um den Norweger.
Das Gerücht: Wieder ‚Teamtalk‘: Das englische Portal berichtete vor zwei Wochen, dass die Bayern die Situation um Wirtz in Liverpool genau beobachten. Dort zeigt der DFB-Spielmacher schwankende Leistungen. An der Säbener Straße hat man dem Bericht zufolge das Gefühl, dass sich Wirtz durchaus eine Rückkehr in die Bundesliga vorstellen könnte, wenn die Bayern einen konkreten Vorstoß wagen.
Die Einordnung: Genau wie bei Haaland waren auch bei Wirtz die Bayern vor dessen großem Wechsel lange in der Verlosung. Grundsätzlich besteht sicherlich weiterhin das Interesse an der Zusammenarbeit zwischen deutschem Branchenprimus und deutschem Superstar. Aber: Auf der Zehner-Position sind die Bayern bereits breit aufgestellt. Zudem wird Liverpool sicherlich eine riesige Ablöse aufrufen – sollte man Wirtz überhaupt verkaufen wollen.
Uli Hoeneß tönte zuletzt: „Florian würde bei uns viel besser spielen, als er es bei Liverpool tut.“ Als Auffangbecken für Wirtz werde Bayern aber nicht fungieren. „Nein. Er hat einen langfristigen Vertrag in Liverpool (bis 2030, Anm. d. Red.). Sie werden dort probieren, ihn besser einzubauen“, so der Bayern-Patron. Der weitere Saisonverlauf wird darüber entscheiden, ob Wirtz auf den Markt kommt. 2025 wechselte er für 125 Millionen Euro Sockelablöse von Bayer Leverkusen an die Anfield Road.
Das Gerücht: Laut einem rund einen Monat alten Bericht von ‚Sky Sports‘ erwägen die Bayern sogar einen Winter-Vorstoß bei Olmo. Auch die ‚Sport‘ berichtete zuletzt vom Interesse aus München – allerdings erst für den Sommer. Der Welt- und Europameister soll bei Barça unzufrieden mit seinen Einsatzzeiten sein. Max Eberl, der mit Olmo schon bei RB Leipzig zusammenarbeitete, wittere daher seine Chance. 70 Millionen Euro Ablöse stehen drei Jahre vor Vertragsende im Raum.
Die Einordnung: Das Eberl-Interesse ist aufgrund der alten Verbindung erstmal plausibel. Als klassischer Zehner passt der verletzungsanfällige Olmo aber – wie Wirtz – aktuell nur mäßig in den Bayern-Kader. Gibt es auf dieser Position Abgänge, werden die beiden Personalien sicherlich heißer.
Das Gerücht: Die Bayern beobachten Vuskovic laut ‚Bild‘-Reporter Christian Falk weiterhin. Der Innenverteidiger hat sich nach seiner Leihsaison beim Hamburger SV in der Premier League etabliert und wird eines Tages sicherlich zu einem ganz großen Klub wechseln. Schon jetzt fordert Brighton 120 Millionen Euro Ablöse.
Die Einordnung: Ein neuer Top-Verteidiger würde den Bayern spätestens im Sommer 2027 gut zu Gesicht stehen – zumal dann auch Dayot Upamecano für den festgeschriebenen Schnäppchenpreis von 65 Millionen Euro wechseln darf. Hätten die Bayern Vuskovic aber unbedingt haben wollen, wären sie wohl im vergangenen Sommer schon in die Vollen gegangen, als Vuskovic noch halb so teuer war. Der Kroate vereint viele Fähigkeiten, zu denen gehört aber nicht der nötige Topspeed für die hochstehende Bayern-Kette.