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In einer Partie der U20-Meisterschaft kommt es zu einer wüsten Schlägerei. Der Unparteiische greift hart durch.
Es lief die 100. Minute, als es zur Eskalation kam: Das Halbfinal-Hinspiel zwischen Uberlândia und Mamoré in der zweiten brasilianischen Liga der U20-Meisterschaft im Bundesstaat Minas Gerais artete komplett aus. Schiedsrichter Fernando Patrick Drosghic Modesto zeigte insgesamt 51-mal Rot und brach das Spiel ab.
Doch wie kam es dazu? Laut der Aussage des Unparteiischen bahnte sich das Fiasko schon früher in der zweiten Halbzeit an, als er einen Spieler mit Rot vom Platz stellte. In der Folge betraten mehrere Betreuungspersonen von Uberlândia den Platz. Der Schiedsrichter unterbrach das Spiel für 40 Minuten, danach wurde es fortgesetzt. Zur absoluten Eskalation kam es, als Mamoré weit in der Nachspielzeit das 3:1 erzielte.
Wie diverse brasilianische Medien berichten, provozierte Mamoré-Spieler Davi die Gegner, es artete in einer Massenschlägerei aus. Insgesamt sahen weitere 42 Spieler und acht Betreuungspersonen Rot. Dann brach der Unparteiische das Spiel ab.
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Im Polizeirapport brachte der Unparteiische zu Protokoll, dass wegen Drohungen gegen ihn Anzeige erstattet worden sei und Mamorés Mannschaft nach dem Match die Garderobe verwüstet habe.
Uberlândia erklärte, man werde das Halbfinal-Rückspiel als «Geste des Fairplay» forfait verloren geben, da Mamoré nicht über genügend spielberechtigte Spieler verfügte, um eine Mannschaft aufzustellen, berichtet Reuters.
Durch diesen Forfait-Sieg qualifizierte sich Mamoré für den Final des Turniers. Ausserdem teilte Uberlândia mit, der Club habe gegenüber den Beteiligten intern bereits Disziplinarmassnahmen ergriffen.