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„Das war schwach!“ So lautete das Fazit nach der 0:2-Pleite des FC Schalke 04 gegen Zweitligist Dynamo Dresden. Damit ist die Pokalreise der Königsblauen schon in der zweiten Runde beendet. Das ist aber nicht der einzige Runde zur Sorge: Auch in der Liga warten die Schalker seit fünf Partien auf den nächsten Sieg. Und vor allem die Torflaute ist auffällig: Nur ein Tor in den vergangenen fünf Pflichtspielpartien. Ob sich das heute ändert? Ab 15.30 Uhr ist RB Leipzig zu Gast in der Veltins Arena. Die Partie live im Ticker:
Rund 2700 königsblaue Anhänger waren mitgereist, um ihre Mannschaft in Dresden zu supporten und den Einzug ins Achtelfinale zu feiern. So der Plan. Gegen die klassentieferen Hausherren hatte man sich im Ruhrgebiet gute Chancen ausgerechnet - und wurde eines Besseren belehrt. 0:2 lautete der Endstand. Der Frust in der Kurve? Immens. Doch er wurde nicht lautstark zum Ausdruck gebracht, sondern durch kollektives Schweigen. Kein Applaus, keine Aufmunterung. „Die meisten von ihnen sind heute 600 Kilometer gefahren, fahren wieder zurück und sind morgen um 8 Uhr in der Arbeit. Wenn wir nicht beklatscht werden, haben wir uns das ein Stück weit verdient“, zeigte S04-Trainer Miron Muslic Verständnis für den Groll der eigenen Anhängerschaft.
Mit Europapokal-Teilnehmer RB Leipzig wird die Aufgabe heute (15.30 Uhr/Sky) nicht einfacher. Im Anschluss wartet die TSG Hoffenheim (8. November). „Die kommenden Wochen werden sehr hart“, sagte Muslic. Eine umfangreiche Arbeit auf dem Trainingsplatz ist kaum möglich, in englischen Wochen geht es vor allem um Belastungssteuerung und viele Gespräche. Kapitän Kenan Karaman sprach die Führungsspieler an: „Wir haben genügend auf dem Platz. Da müssen wir uns selbst die richtigen Fragen stellen. Wie kann jeder einzelne dem Team helfen? Es liegt an uns.“