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„Endlich ist diese verdammte Flaute vorbei“
Ambrogio Beccaria hatte als Führender die Flautenfront angesteuert und war erst mit 300 Meilen Rückstand mitten im Sturm wieder in Fahrt gekommen. Er freute sich über die Beschleunigung. Doch nun ist sein Rennen nach einem schweren Sturz beendet.
„Oh mein Gott, wie sich dieses Ding bewegt!“, schreit Beccaria in die Kamera aus dem rockenden Boot. Er verzieht das Gesicht, als seine Allagrande Mapei schwer in die Wellen kracht. „In diesen Momenten muss ich über das Rennen um die Welt in zwei Jahren nachdenken. Wie kann man auf so einem Ding leben? Egal, wir haben jetzt damit bei der Route du Rhum begonnen und machen es gut.“
„Wow, wow, wow, wir sind jetzt mitten im Sturm“, ruft er und zeigt auf seinen „kleinen Helm“, eine Rugby-Kappe, die ihn „wenigstens vor kleinen Schlägen schützen“ soll. Bei diesen Bedingungen mit mehr als 30 Knoten Wind und einem Windwinkel von 100 Grad könne man einfach nicht langsam segeln. Man könne kaum weniger Segel führen als zwei Reffs im Großsegel und die J3.
Jetzt gehe es vor allem darum, das Boot unter diesen extrem harten Bedingungen heil zu halten. In solchen Verhältnissen könne man eigentlich nur verlieren. „Aber mir gefallen diese Bedingungen! Das Boot fliegt, es fliegt! Endlich ist diese verdammte Flaute vorbei!“
So beschrieb Beccaria die Situation vor der Nacht. Nun ist er raus. Der Italiener musste die Route du Rhum nach einem heftigen Sturz an Bord aufgeben.
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