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Glatter Unterschenkelbruch - in den nächsten Tagen „entscheidet“ sich, wie lange der Russe ausfällt.
Es war ein wahrer Schock mit bedrückenden Szenen, als Sturm-Torhüter Daniil Khuyakov im Derby gegen den GAK plötzlich nach einer unglücklichen Attacke von Jacob Italiano liegen blieb und sofort klar war: Da ist was ganz Schlimmes passiert. In der 21. Minute, der GAK führte da 1:0, war es ein schwerer Schock, in dem beide Teams auch Einigkeit zeigten und zusammen einen Sichtschutz bildeten, damit Sturm-Arzt Jürgen Mandl zusammen mit den Rettungskräften eine Erstversorgung durchführen konnte.
Und während Italiano, wie er erzählte, mit der Situation wohl selbst überfordert und schwer geschockt war („Es war eine schreckliche Situation“), applaudierten die Fans beim Abtransport dem Mann mit der Rückennummer 53, der Sturms Nummer eins ist. Der wurde schnellstmöglich ins AUVA-Unfallkrankenhaus Graz transportiert, wo ein glatter Bruch von Schien- und Wadenbein diagnostiziert wurde. Khudyakov wurde bereits operiert – eine offizielle Stellungnahme vonseiten des Vereins soll es dazu aber nicht geben. Was klar ist, und was Sturm-Doc Mandl mit großer Erfahrung, auch aus dem Skisport, auf diesem Sektor schon bei all diesen Verletzungen immer betonte: Die ersten Tage nach der Operation sind entscheidend, da wird man abwarten müssen, wie und ob durch den Bruch auch Gefäße und Nerven geschädigt sind.
Von diesem ersten Heilungsverlauf nach der Operation wird auch die Ausfallsdauer von Khudyakov abhängen - läuft alles glatt und heilt der glatte Bruch gut, ist eine frühere Rückkehr möglich.