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Präsidentin hofft auf Gritsch-Teamrückkehr

Beim Weltcupauftakt am Samstag in Sölden ist Lokalmatadorin Franziska Gritsch als 9. beste Österreicherin geworden. Nach dem Rennen äußerte ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober den Wunsch, dass Gritsch wieder ins ÖSV-Team zurückkehren soll. Derzeit ist sie mit ihrem Partner als Privatteam unterwegs.

Ende 2023 trennten sich die gemeinsamen Wege von Franziska Gritsch und dem Skiverband – mehr dazu in Gritsch wegen Freundes nun Privatfahrerin. Grund dafür: Gritsch lebt in einer Partnerschaft mit ihrem Trainer Florian Stengg. Wegen ÖSV-Vorgaben musste er deshalb als Trainer ausscheiden. Die beiden organisierten sich seither Trainings oder auch Unterkünfte aus eigener Tasche.

Trainiert werde viel allein, aber man habe mittlerweile international Kooperationen mit anderen Nationen, sie habe mit Zrinka Ljutic (Kroatien) oder Alice Robinson (Neuseeland) trainiert. „Und wenn man gemeinsam am gleichen Ort ist, wie vor zwei Wochen im Pitztal, wo auch die Deutschen waren, dann trainieren eh alle zusammen“, sagte Gritsch.

Laut Stadlober „die Türen immer offen“

Nach dem Rennen gratulierte Stadlober Gritsch für ihr Top-10-Ergebnis beim Weltcupauftakt. Als einzige Österreicherin in den Punkten verhinderte Gritsch ein rot-weiß-rotes Debakel. „Das taugt mir schon sehr. Vor allem nach den letzten zwei Jahren, die doch sehr hart waren“, so Gritsch. Für sie war es das beste Weltcupergebnis seit Anfang 2024.

Roswitha Stadlober während des RTL der Herren in Sölden
ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober zeigte sich am Samstag offen für eine Gritsch-Rückkehr ins Team

„Ich wünsche ihr weiterhin alles Gute. Die Türen sind ja immer offen“, meinte nach dem Rennen die ÖSV-Präsidentin. Letztes Jahr kehrte mit Martin Sprenger ein Trainer zu Ski Austria zurück, der Gritsch auch gut kennt. „Er ist einer, der ihr auch die Arme ausstreckt. Man wird sehen, wie weit das geht“, so Stadlober. Einer Zusammenarbeit stehe laut ihr nichts im Wege. „Ich bin guter Dinge, dass das hoffentlich auch einmal wieder im Team passieren wird.“

Gritsch: „Es ist wieder Ruhe eingekehrt“

Für Gritsch kam diese Offenheit nach dem Rennen durchaus überraschend. Laut ihr sei mit dem neuen Damen-Cheftrainer Johannes Zöchling aber wieder Ruhe in der ganzen Thematik eingekehrt. Auch mit ÖSV-Alpinchef Mitter gebe es eine gute Gesprächsbasis, so die Sölderin. „Schauen wir mal, wo die Reise hingeht“, meinte die 9. von Sölden.

Noch am Donnerstag bezeichnete Christian Mitter eine Rückkehr von Gritsch und ihrem Partner ins ÖSV-Team als „eher schwierig“. Sollte Gritsch die Kaderkriterien wieder erfüllen, könne man aber durchaus „wieder einmal reden“. Bei den Rennen versuche man Gritsch aber vom Skiverband so gut wie möglich zu unterstützen.

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