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Der Aufsteiger TSV Moorenweis unterlag beim SC Untermenzing auf dem Kunstrasen mit 1:4. Trainer Baumert gibt dem ungewohnten Belag eine Mitschuld – und hadert mit einer Ampelkarte.
Moorenweis – Am vorletzten Spieltag der Hinrunde hat es nun den Aufsteiger aus Moorenweis erwischt. Auf dem Kunstrasenplatz in Untermenzing verlor die Elf von TSV-Chefcoach Sebastian Baumert mit 1:4 doch recht deutlich. Dennoch behaupteten die Moorenweiser ihren zweiten Tabellenplatz vor dem SV Waldeck-Obermenzing.
Spielerisch war der Tabellenfünfte aus der Landeshauptstadt vor allem im zweiten Durchgang stärker. „Da waren sie bissiger“, meinte 2. Abteilungsleiter Andreas Otter. „Sicherlich ist eine Niederlage ärgerlich, aber es hat mal passieren müssen. Ein gebrauchter Tag, aber die Welt geht für uns nicht unter, wenn man bedenkt, was die Mannschaft bisher geleistet hat.“
Dass Moorenweis mit einer knappen 1:0-Führung, erzielt durch Benedikt Dumhard (29.) in die Pause verschwand, war schon zu diesem Zeitpunkt glücklich, nachdem nach einem Freistoß der Untermenzinger der Ball an die Querlatte knallte.
„Im zweiten Durchgang war Untermenzing deutlich stärker“, musste Baumert dann unumwunden feststellen. Nicht zuletzt gab der Moorenweiser Trainer auch dem für die Moorenweiser Spieler ungewohnten Kunstrasen dabei ein wenig die Schuld. „Wir tun uns da halt ein wenig schwerer, als die Gastgeber, die regelmäßig auf dem Geläuf spielen“, so Baumert.
So fiel der Ausgleich nach einem Eckstoß per Kopf durch Moritz Mösmang. Nachdem Doppelschlag von Jakob Renner (79.) und Mösmang (82.) war die erste Saison-Niederlage für den Aufsteiger in der Bezirksliga perfekt. Dennoch haderte Baumert mit der in seinen Augen zu Unrecht verhängten Ampelkarte gegen Paul Pöltl.
In Unterzahl fingen sich die Moorenweiser dann drei weitere Treffer ein. Den Schlusspunkt setzte Abdou Tchagodomou vier Minuten vor dem Abpfiff.