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Die Basketballer des TSV Neuötting haben im vierten Spiel der Bayernliga Mitte die vierte Niederlage kassiert. Einem 81:107 zum Auftakt gegen die TG Landshut folgten die Auswärtspleiten beim FC Bayern München III (60:88) und beim Nürnberger Basketball Club (59:76) sowie zuletzt in eigener Halle gegen die Dukes Dingolfing ein 77:93.
„Wir sind als Mannschaft noch nicht soweit. Es dauert noch ein wenig, bis wir uns zurechtfinden“, nennt Milos Perovic, der in Neuötting seine 18. Saison als Trainer bestreitet, einen der Gründe, warum sich seine Schützlinge bislang vergeblich nach dem ersten Sieg gestreckt haben. Ein weiterer: Bis auf Dingolfing gehören die bishergen Gegner zu den Spitzenteams der Liga und gelten als Aufstiegskandidaten. „Da waren wir ohne Chance“, so der 62-Jährige zu den Duellen mit den Top-Gegnern.
Und: Mit Tobias Lechner fehlt nach seiner Fuß-OP aktuell noch der Top-Scorer der letzten Jahre. Der Routinier wird erst zur Rückrunde zurückerwartet. Zudem konnten die Korbjäger aus der Innstadt bislang nie in Bestbesetzung auflaufen. Immer wieder fehlten wichtige Stützen – meist aus beruflichen Gründen. Immerhin konnte vor dieser Spielzeit personelle Verstärkung an Land gezogen werden. Matthias Traunthaler und Christian Feicht wechselten vom TV 1868 Burghausen, der seine Formation abgemeldet hat.
Beide gingen jedoch zuletzt gegen Dingolfing leer aus. Die Neuöttinger lagen nach dem ersten Viertel bereits mit 13:25 zurück, kamen aber bis zur Halbzeit auf acht Zähler heran (43:51). Nach Wiederbeginn waren dann wieder die Niederbayern um den überragenden Eduard Hoffmann (47 Punkte/davon 2 Dreier) am Zug und machten über ein 76:58 (30.) ihren zweiten Erfolg klar. Die Ausbeute des TSV teilten sich Philipp Neudecker (20/2), Christopher Krammer (19/4), Leo Mende (14), Daniel Sokoundjou (10), Philipp Walger (6/2), Peter Breitfeld und Benedikt Hefter (je 4).
Schwer wird es für die Perovic-Truppe auch bei der nächsten Hausaufgabe am Samstag, 7. November, um 19.30 Uhr in der Turnhalle der Max-Fellermeier-Volksschule gegen den TSV Wolnzach. Der Widersacher aus dem Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm hat seine drei bisherigen Einsätze für sich entscheiden können. Neuöttings Coach sieht seinen TSV erneut in der Rolle des Außenseiters, „aber danach kommen Gegner, die in unserer Reichweite liegen“.