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Später 3:4-Schock im Grünwalder Stadion gegen die Löwen – Heiland mit Doppelpack
Buchbach – Der TSV Buchbach hat dem TSV 1860 München am Freitagabend im Grünwalder Stadion einen tollen Fight geliefert, musste sich aber am Ende nach einem tollen Krimi vor 15.000 Zuschauern mit 3:4 geschlagen geben.
In einer furiosen Anfangsphase gaben die Löwen von Anfang an den Ton an, aber den ersten Treffer erzielten die Gäste nach einem Vorstoß von Tobias Stoßberger über den rechten Flügel, als Tobias Heiland im Zentrum nach Ablage von Albano Gashi an den Ball kam und Keeper Vitus Eicher sehenswert das Nachsehen gab (5.). Die Löwen hatten eine gute Ausgleichsmöglichkeit durch Michael Eberwein, bei der die Rot-Weißen auf der Linie klärte, ehe Ex-Profi Florian Niederlechner in der 17. Minute zum 1:1 traf.
In der 28. Minute belohnten sich die Giesinger mit dem Führungstreffer durch Felix Weber, der nach Flanke von Fabio Wagner aus kurzer Distanz einköpfen konnte. Spiel gedreht, aber die Buchbacher zeigten sich wenig beeindruckt, attackierten in der Folge sogar höher und schafften in der 33. Minute den Ausgleich durch Doppelpacker Heiland nach Zuspiel von Stoßberger.
In der Folge konnte der Regionalliga-Dino die Dominanz der Löwen in einem flotten Spiel immer besser eindämmen und erzielte in der 42. Minute den erneuten Führungstreffer durch Samed Bahar nach einem coolen Querpass von Gashi.
Nach dem Wechsel dann vertauschte Rollen, denn nun waren es die Buchbacher, die den Ton angaben und auch ein klares Plus an Chancen hatten. Die beste in der 61. Minute, als ein Schuss des eingewechselten Fadhel Morou vermutlich wohl erst hinter der Linie geklärt wurde – Schiedsrichter Johannes Wagner entschied aber auf Weiterspielen. Umgekehrt ließ er auch einen Treffer von Joker Arian Ortivero Calderon wegen einer Abseitsstellung nicht gelten (67.).
Letztlich war es aber der zum Mittelstürmer umfunktionierte Innenverteidiger, der in der 82. Minute nach einem weiten Ball per Kopf zum 3:3 traf, nachdem zuvor Faton Dzemailji auf der anderen Seite den Deckel hätte draufmachen müssen. Beide Mannschaften kämpften mit offenem Visier, die Buchbacher waren nah dran am Dreier, als Daniel Muteba in der Nachspielzeit aus der Distanz abzog, doch dann war es Fiedler, der in der 94. Minute Zech zum vierten Mal überwand.