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Mit 22 Jahren kommt der Sportler vom SC Garmisch zu seinem Weltcup-Debüt beim Riesenslalom in Sölden. Es ist ein Debüt nach harten Rückschlägen.
Sölden – Eigentlich hätte Nickco Palamaras schon vor zwei Jahren beim Weltcup-Auftakt im DSV-Aufgebot stehen sollen. Doch kurz vor dem Rennen in Sölden zog sich der damals 20-Jährige einen Kreuzbandriss im Knie zu. Zwei Jahre später hat er sich in die Spitzengruppe zurückgekämpft und wird dieses Mal in Sölden im Riesenslalom (25. Oktober) an den Start gehen. Kurz vor dem Weltcup-Debüt wirft er einen emotionalen Blick zurück.
Auf seinem Instagram-Account postete Palamaras Bilder aus seiner Kindheit. Dabei wird klar: Schon von Kindesbeinen an, erkannte man sein großes Potenzial. Denn schon auf den Kindheitsfotos trägt Palamaras das ikonische Weiß-Schwarz-Muster der DSV‑Rennanzüge. Er selbst verbindet mit den Erinnerungen vor allem eins: die Liebe zum Skifahren.
„Wenn ich mir diese Fotos anschaue, erinnere ich mich an den kleinen Jungen, der der Welt einfach nur zeigen will, wie sehr er das Skifahren liebt“, schreibt der 22-Jährige unter anderem zu den Bildern. Da ist es auch egal, dass er eigentlich die Slalom-Rennen lieber hat, sein Weltcup-Debüt aber im Riesenslalom gibt. Doch das hat seine guten Gründe.
Denn abweichend von seinen eigenen Vorlieben, lieferte Palamaras beim Riesenslalom in der Vorbereitung so richtig ab. Beim Südamerika-Cup im August und September fuhr er in drei Riesenslalom-Rennen auf Platz eins und sicherte sich so den Sieg in der Gesamt- und Riesenslalomwertung der Männer. Doch trotz der großartigen Vorzeichen bleibt Palamaras demütig.
„Ich habe so lange auf diesen Moment hingearbeitet. Es gab zwar definitiv einige Rückschläge, aber ich habe immer weitergemacht und während des gesamten Prozesses dazugelernt. Jetzt hat das Warten ein Ende!“, freute sich der baldige Weltcup-Debütant in seinem Social-Media-Post. Sein Ziel in Sölden? „Einen Platz in den Top 30 zu schaffen, wäre ein super Ergebnis.“ Da können sich alle DSV-Fans nur wohl anschließen. (sch)