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Eintracht steht im Achtelfinale: Frankfurt bestraft HSV-Chancenwucher

Eintracht Frankfurt hat das Bundesliga-Duell beim Hamburger SV gewonnen und steht im Achtelfinale des DFB-Pokals. Für den HSV war wesentlich mehr drin, doch er nutzte seine Chancen nicht.

Beim 3:1-Sieg im Volksparkstadion trafen Robin Koch (56.), Jonathan Burkardt (71.) und Younes Ebnoutalib (75.) für die Frankfurter, der Anschlusstreffer von Terem Moffi (79.) kam zu spät. Schon am Sonntagabend hat der HSV die Chance zur Revanche, dann geht es um 17:30 Uhr in Frankfurt um Bundesligapunkte.

Hamburg mit den ersten Möglichkeiten

Von Beginn an war das Duell zweier Bundesligisten ein munteres Spiel auf Augenhöhe, beide Teams suchten den direkten Weg nach vorne. Bis zur ersten guten Chance dauerte es aber rund 20 Minuten. Und die hatte der HSV. Sambi Lokonga spielte einen langen Ball auf Terem Moffi, der frei aufs Frankfurter Tor zulief, doch Jeremiaha Maluze setzte im letzten Moment die perfekte Grätsche an und klärte die Situation. Wenig später tauchte Zakaria El Ouahdi rechts im Strafraum auf und prüfte Eintracht-Torwart Noah Atubolu mit einem satten Schuss. Und die "Rothosen" blieben am Drücker. Lokonga wurde vor dem Strafraum nicht angegriffen und spielte einen schönen Steckpass auf Albert Grönbaek, doch der setzte den Ball rechts am Pfosten vorbei.

Bornauw lässt Riesenchance liegen

Nach knapp einer halben Stunde hatte dann auch die Eintracht die erste gute Aktion. Nach einem Ballverlust von Shafiq Nandja ging es schnell nach vorne, Jonathan Burkardt tauchte frei vor dem Tor auf und zog ab, doch Sebastiaan Bornauw sprang dazwischen und blockte den Ball. Und wenig später prüfte Can Uzun HSV-Keeper Sander Tangvik, der anstelle von Daniel Heuer Fernandes im Tor stand.

Kurz vor der Pause hatte dann noch Bornauw, der zuvor noch einen Treffer vereitelt hatte, die Riesenchance zur HSV-Führung, doch er setzte nach einer Flanke von Nandja den Ball aus wenigen Metern über das Tor.

Koch foult El Ouahdi, Stieler pfeift nicht

Nach unterhaltsamen und temporeichen 45 Minuten ging es mit 0:0 in die Pause - mit Vorteilen für den HSV, der die klareren Chancen hatte. Und der auch einen Elfmeter hätte bekommen können. Robin Koch hatte im Strafraum El Ouahdi zu Fall gebracht, Schiedsrichter Tobias Stieler entschied sich jedoch gegen einen Pfiff. Auch der VAR griff nicht ein.

Koch bringt die Eintracht in Führung

In der zweiten Halbzeit wurde der HSV dann schnell dafür bestraft, nicht in Führung gegangen zu sein. Das tat dann nämlich die Eintracht. Uzun hatte da am Strafraum zu viel Platz, seine Flanke leitete Burkardt uneigennützig zu Koch weiter und der traf aus kurzer Distanz.

Die Hamburger reagierten wütend, Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Frankfurter. Moffi hatte dann die Riesenchance zum Ausgleich. Bei einer Ecke verschätzte sich die gesamte Abwehr der Eintracht samt Torwart Atubolu, doch der Stürmer köpfte den Ball völlig frei aus wenigen Metern am Tor vorbei.

Burkardt trifft in Hamburger Drangphase

Mitten hinein in die Hamburger Drangphase schlug dann die Eintracht zum zweiten Mal zu. Bei einer weiten Flanke in den Strafraum verschätzte sich Nandja, Burkardt nutzte das aus und netzte ein. Als der eingewechselte Ebnoutalib wenig später das 3:0 machte, war das Spiel praktisch entschieden. Moffi machte dann wenig später zwar noch den Anschlusstreffer, zu mehr reichte es aber nicht mehr.

Für den HSV war der Spielverlauf maximal unglücklich, doch das Team muss sich vorwerfen lassen, gerade im ersten Durchgang seine Chancen nicht genutzt zu haben. Die Eintracht dagegen war gnadenlos effektiv.

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