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Auch am heutigen Sonntag des 11. Spieltags der 2. Bundesliga gab es wieder einige dramatische Szenen, reichlich Tore und spannende Spielverläufe. Ein echtes Highlight war dabei das Duell zwischen dem Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim und Hannover 96, die vor Saisonbeginn eigentlich zu den Aufstiegsfavoriten gezählt wurden.
Die Partie endete letztlich mit einem 2:2-Unentschieden und riss die Fans durchaus in ihren Bann. Doch neben den vier erzielten Treffern in dieser Partie sorgte vor allem Heidenheims Torhüter Thomas Dähne für Aufmerksamkeit. Aus einem eher unschön anzusehendem Anlass.
Der Schlussmann der Hausherren parierte gegen die Niedersachsen hervorragend und hatte großen Anteil am Punktgewinn der Heidenheimer. Allerdings musste Dähne eine seiner Paraden teuer bezahlen. Bei einer solchen verletzte sich Dähne nämlich noch vor dem Pausenpfiff folgenschwer an der rechten Hand.
Die TV-Bilder zeigten, wie der kleine Finger der rechten Hand des Keepers im Handschuh weit und unnatürlich abstand und ganz offensichtlich gebrochen war. Nach einer kurzen Behandlungsphase und einer provisorischen Fixierung des Fingers spielte Dähne aber sogar weiter und hielt bis zum Schluss durch.
Heidenheim steckt seit Wochen in der Krise und wartet bereits seit dem 13. September auf einen Sieg. Letztmals gelang der Mannschaft von Trainer Frank Schmidt am 5. Spieltag gegen Holstein Kiel ein Dreier. Mittlerweile ist der Absteiger in der 2. Bundesliga auf den siebten Platz abgerutscht, nachdem man zu Saisonbeginn nach vier Siegen aus den ersten fünf Spielen phasenweise noch unter den Top 3 stand.