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Am Dienstag trafen sich die Entscheidungsträger bei Manchester United, um die weitere Zukunft ihres Trainers Michael Carrick zu besprechen. Nun gibt es ein Urteil.
In der letzten Saison übernahm Michael Carrick als Interimstrainer, führte Man United mit elf Siegen aus 16 Partien in die Champions League und bekam folgerichtig den Job fix.
Und seither läuft es gar nicht. Nur drei Siege aus den ersten 13 Partien, einen Punkteschnitt von 1,00 und zuletzt Klatschen von Como (1:4) und Bournemouth (0:3). Alles deutete auf ein Ende hin.
Mit Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann, Ex-Newcastle-Coach Eddie Howe und auch Antonio Conte kursierten bereits viele potenzielle Nachfolger. Und jetzt der Hammer: Carrick bleibt.
Zu dieser Entscheidung kamen die Obrigen im Verein, darunter Mitbesitzer Sir Jim Ratcliffe, CEO Omar Berrada und Sportdirektor Jason Wilcox, laut übereinstimmenden Berichten von unter anderem "The Athletic". Carrick und die Spieler sollen noch mehr Zeit bekommen, um das eigene Schicksal umzukehren.
Eine echte Überraschung, immerhin schien die Stimmung im Klub gebrochen. Innenverteidiger Lisandro Martinez kritisierte bereits Wilcox und seine (fehlenden) Transfers, Kapitän Bruno Fernandes zog über die Taktik des Trainerteams gegen Como her.
Nun müssen sich alle Parteien zusammenraffen, um die "Red Devils" wieder nach vorne zu führen. Aktuell rangieren sie nur einen Punkt vor den Abstiegsrängen.
Die nächsten Aufgaben lauten Chelsea in der Premier League am Samstag, danach AS Roma in der Königsklasse, gefolgt von Liga-Duellen mit Aston Villa und dem Erzfeind Liverpool.