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Das kurze Zwischenhoch des Hamburger SV, es ist spätestens nach der 1:3-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt am Sonntag wieder Geschichte. Drei Spiele gewannen die Hanseaten in Folge, nur um jetzt drei Niederlagen hintereinander zu kassieren.
Insbesondere die Defensive gibt dabei Rätsel auf. 19 Gegentore kassierten die Rothosen bereits, der zweitschlechteste Wert der Bundesliga. Gleichzeitig sind die Hanseaten mit nur sieben geschossenen Toren auch das dritt-ungefährlichste Team.
Darf man angesichts dieser alarmierenden Zahlen also erenut von Krise beim HSV sprechen? Trainer Merlin Polzin sagt nein, erkannte gegen Frankfurt auch einige gute Dinge – wenngleich er auch mit seinen Spielern hart ins Gericht ging. "Wir haben die ersten Minuten komplett verschlafen", bemängelte er nach dem Abpfiff. "Wenn man so ins Spiel startet, hilft es nicht, erfolgreich Fußball spielen zu können. Dennoch haben wir es geschafft, uns in das Spiel zu arbeiten. Wir waren sehr klar in der Art und Weise."
Gleichzeitig sprach er aber auch eine Warnung aus: "Es tut auf jeden Fall weh, dass wir da nicht mehr herausgeholt haben. Wenn wir nicht 100 Prozent herausholen, wird es schwierig – gegen jeden Gegner."
Das Spiel am kommenden Wochenende gegen Borussia Mönchengladbach wird somit zur Sechs-Punkte-Partie. Die Fohlen sind nach vier Punkten aus den letzten zwei Spielen im Aufwind, der HSV ist dagegen in die genau entgegengesetzte Richtung unterwegs.
Sollte auch diese Partie verloren gehen, könnte auch die Luft für Polzin dünner werden. Die anstehende Länderspielpause ist aus Sicht der Vereine immer eine gute Gelegenheit, einen Trainerwechsel vorzunehmen. Es bleibt also spannend bei den Rothosen.