Zurück
Cristiano Ronaldo: Diese Jacob & Co. kostet 1,1 Millionen Dollar
Cristiano Ronaldo hat seine Karriere auf Superlativen aufgebaut. Mehr als 900 Tore im Profifußball, fünf Ballon-d’Or-Auszeichnungen und Titel in den größten europäischen Ligen machen ihn zu einer der prägendsten Figuren des modernen Fußballs. Auch abseits des Rasens bleibt der Portugiese seinem Hang zum Außergewöhnlichen treu. Das gilt insbesondere für seine Uhrensammlung, in der sich technische Komplexität und demonstrativer Luxus regelmäßig begegnen.
Schon auf den ersten Blick macht die Caviar Tourbillon deutlich, dass sie nicht für diskrete Auftritte konzipiert wurde. Ihr Gehäuse aus 18-karätigem Weißgold wird von 424 baguettegeschliffenen blauen Saphiren geziert. Der präzise Schliff verleiht den Edelsteinen eine klare, geometrische Form und lässt sie zu einer geschlossenen, intensiv blauen Oberfläche verschmelzen. Das Ergebnis ist ein Zeitmesser, der die Grenzen zwischen Haute Horlogerie und High Jewellery auslotet.
Bei aller Extravaganz bleibt die Uhr ihrem Namen nach auch der traditionellen Uhrmacherei verpflichtet. Das Tourbillon gehört zu den bekanntesten Komplikationen mechanischer Uhrwerke. Seine Konstruktion geht auf Abraham-Louis Breguet zurück, der den Mechanismus um 1801 patentieren ließ. Durch die Rotation der Unruh und der zugehörigen Hemmung innerhalb eines Käfigs sollte der Einfluss der Schwerkraft auf die Ganggenauigkeit einer Taschenuhr reduziert werden.
Bei modernen Armbanduhren ist das Tourbillon längst nicht mehr nur eine funktionale Antwort auf ein historisches Problem. Es gilt als Ausdruck uhrmacherischer Raffinesse und als Möglichkeit, die Mechanik eines Zeitmessers sichtbar in Szene zu setzen. Jacob & Co. interpretiert diese Tradition auf die eigene Art: Die Marke kombiniert anspruchsvolle Konstruktionen mit einer Ästhetik, die bewusst auf maximale Wirkung setzt. Bei der Caviar Tourbillon trifft diese mechanische Komplexität auf eine Edelsteinbesetzung, die kaum Raum für Understatement lässt.