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Wann kehrt Steffen Baumgart (54) als Trainer zurück? Diese Frage stellen sich viele Fußball-Fans in Deutschland. In SPORT BILD spricht der Coach nun über seine Zukunft und sein Aus beim 1. FC Union im Frühjahr 2026. „Zuletzt habe ich genug Freizeit gehabt, bin unter anderem mit meiner Frau Katja viel gereist. Mein Akku für eine neue Aufgabe ist voll“, sagt Baumgart.
Dabei spekuliert er nicht nur auf einen Job in der Bundesliga. „Sicher ist die Bundesliga super interessant. Aber mich würde auch eine Auslandstätigkeit reizen. Ich kenne einige deutsche Trainer, die es nicht bereut haben, außerhalb von Deutschland zu arbeiten“, sagt Baumgart.
Und weiter: „Roger Schmidt etwa, der unter anderem in China, in Eindhoven und danach in Lissabon war. Es gibt sicher schlechtere Stationen. In Englands Premier League machen Fabian Hürzeler (Brighton; d. Red.) oder Daniel Farke (Leeds United) einen richtig guten Job und sammeln wertvolle Erfahrungen. Ich bin mir sicher, dass ich Fußball auch im Ausland erklären kann.“
Und wie sieht Baumgart heute sein Trainer-Aus bei Union Berlin? „Ich war überrascht und enttäuscht. Ich hatte die Aufgabe, den Verein in der Bundesliga zu halten. Das gelang mir in der ersten Saison, nachdem ich in der Winterpause 2024/25 verpflichtet worden war. Und zu dem Zeitpunkt, als ich während der Spielzeit 2025/26 bei Union beurlaubt wurde, war der Klassenerhalt ebenfalls schon geschafft“, sagt er.
Wie das? Baumgart: „Wir hatten zu dem Zeitpunkt 32 Punkte. Nicht alle hinter uns liegenden Klubs hätten uns, allein wegen des Spielplans, einholen können. Der VfL Wolfsburg, der am Ende als Sechzehnter die Relegation erreichte, kam bis zum letzten Spieltag nur auf 29 Zähler. Darum war die Trennung während der Saison aus meiner Sicht unnötig.“ Typisch Baumgart, der nicht um den heißen Brei redet.
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