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Beim Hallenreitsportevent in Chemnitz zeigen Zuchthengste des Landgestüts Moritzburg am Turniersonntag Dressur, Fahrkunst und eine Haflinger-Formation – vorgestellt auch von Auszubildenden.
Gezeigt werden sollen ausgewählte Hengste der Rassen Deutsches Reitpferd, Sächsisch-Thüringisches Schweres Warmblut und Haflinger. Dressurvererber treten demnach mit Bediensteten der Sächsischen Gestütsverwaltung in einer Choreografie im Quartett auf. Schwere Warmbluthengste, die im Fahrsport bis zu Weltmeisterschaften erfolgreich waren, repräsentieren Fahrkunst und Fahrkultur in verschiedenen Anspannungen. Im Schauprogramm sind vier passend zusammengestellte Schwere Warmbluthengste vor dem Wagen vorgesehen. Ergänzt wird das Bild durch eine Haflinger-Formation unter dem Sattel und im Traberwagen – vorgestellt von Auszubildenden im Beruf Pferdewirt und jüngeren Gestütsmitarbeitern.
Das Landgestüt Moritzburg und Hauptgestüt Graditz bilden die Sächsische Gestütsverwaltung, einen Wirtschaftsbetrieb des Freistaates Sachsen (seit 2004 so geführt). Das Gestüt in den ehemaligen kurfürstlichen Jagdställen stellt rund 80 Zuchthengste auf Deck- und Besamungsstationen in Sachsen und Thüringen bereit, bildet Pferdewirte aus und pflegt die Pferdezuchttradition – darunter die Erhaltung gefährdeter Rassen wie dem Schweren Warmblut. Der Landesverband Pferdesport Sachsen nennt die Hengststunde am Turniersonntag ein Highlight der sächsischen Pferdezucht. Sportlicher Abschluss des Tages ist der Große Preis.