Zurück
Mario Vuskovic steht nach seiner vierjährigen Dopingsperre vor dem Comeback. Der Innenverteidiger trainiert wieder mit dem Team und soll am 15. November im Test gegen Hajduk Split sein erstes Spiel machen. Am 22. November könnte der 24-Jährige erstmals wieder in einer Pflichtpartie auflaufen, wenn es in der Bundesliga gegen den SV Werder Bremen geht.
In Hamburg sind die Hoffnungen groß, dass Vuskovic in absehbarer Zeit wieder eine sportliche Hilfe darstellen kann. Der Innenverteidiger hat dementsprechend auch eine echte Perspektive. Laut Informationen des Hamburger Abendblatts verlängert sich der stark leistungsbezogene Vertrag des Kroaten von 2027 bis 2028, sobald er es zum ersten Mal in den Bundesliga-Spieltagskader der Hanseaten schafft.
Doch das ist offenbar nicht die einzige Option. Gelingt Vuskovic sogar der Sprung in die Stammmannschaft, würde sich sein Vertrag bis 2030 verlängern. Der Innenverteidiger müsste dafür eine bestimmte Anzahl an Bundesliga-Partien absolvieren und dabei mindestens eine Halbzeit auf dem Feld stehen. Es soll sich um eine Anzahl im zweistelligen Bereich handeln. Die Klausel hätte offenbar auch im Abstiegsfall Gültigkeit und könnte auch erst in der Saison 2027/28 erfüllt werden.
Schon jetzt deutet einiges darauf hin, dass der HSV für seine Geduld und sein Vertrauen in Vuskovic belohnt werden könnte. Im Training soll der 24-Jährige ähnlich stark wie seine Kollegen agieren.
"Tatsächlich wirkt Vuskovic in manchen Einheiten, als wäre er nie weg gewesen", schrieb das Hamburger Abendblatt, welches die Kopfballstärke, das Zweikampfverhalten und die Torgefahr des Abwehrspielers besonders hervorhebt. Fähigkeiten, die auch sein Bruder Luka Vuskovic im Vorjahr beim HSV gewinnbringend einbringen konnte.
Mario Vuskovic kam im Jahr 2021 nach Hamburg und wurde nach einem Jahr als Leihspieler für drei Millionen Euro fest verpflichtet. Der Kroate zeigte hervorragende Leistungen, ehe er in der Saison 2022/23 gesperrt wurde.
Viele Bemühungen, die Unschuld des Spielers zu beweisen und die Sperre auszusetzen oder zu verkürzen, schlugen fehl. Umso größer ist die Spannung vor dem Comeback. Vergleichsfälle gibt es im Weltfußball kaum.