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Nach Kane-Deal: Jetzt beginnt Bayerns Millionen-Poker um Olise
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Nach der Einigung mit Harry Kane wartet auf den FC Bayern der nächste große Vertragspoker. Michael Olise soll langfristig zum Gesicht des Klubs werden.

Der FC Bayern steht kurz davor, eine seiner wichtigsten Zukunftsfragen zu klären. Harry Kane soll seinen Vertrag bis 2029 verlängern und auch finanziell weiterhin zur absoluten Spitze im Münchner Kader gehören. Damit wäre der Torjäger langfristig gebunden – doch die nächste große Vertragsaufgabe wartet bereits.

Michael Olise steht ebenfalls bis Sommer 2029 unter Vertrag. Zeitdruck besteht bei dem Franzosen deshalb noch nicht. Trotzdem wollen die Bayern offenbar frühzeitig verhindern, dass aus der Personalie irgendwann ein offener Transferpoker wird.

Der 24-Jährige hat sich seit seinem Wechsel zu einem der wichtigsten Spieler der Mannschaft entwickelt. Seine sportliche Bedeutung steht inzwischen kaum noch hinter jener von Kane oder Jamal Musiala zurück. Beim Gehalt soll Olise allerdings noch deutlich unter den absoluten Topverdienern liegen. Medienberichten zufolge kassiert er aktuell rund 14 Millionen Euro brutto pro Jahr.

Kane soll auch im neuen Vertrag etwa 25 Millionen Euro jährlich erhalten. Musiala bewegt sich dem Vernehmen nach in einer ähnlichen Größenordnung. Für Olise zeichnet sich deshalb ein erheblicher Gehaltssprung ab.

Olise könnte Bayerns neuer Topverdiener werden

Nach Informationen von Sky ist der FC Bayern bereit, Olise bei einer Verlängerung sogar an die Spitze der internen Gehaltshierarchie zu setzen. Damit könnte der Flügelspieler künftig mehr verdienen als Kane und Musiala. Zuletzt wurde bereits öffentlich ein Aufstieg in die höchste Gehaltsklasse gefordert.

Die Münchner haben gute Gründe, frühzeitig zu handeln. Real Madrid und weitere europäische Spitzenklubs beobachten Olises Entwicklung. Die Bayern betrachten ihn zwar als unverkäuflich, doch mit jeder weiteren starken Saison wächst auch sein internationaler Marktwert.

Hinzu kommt seine zunehmende Bedeutung abseits des Platzes. Der neue Ausrüstervertrag mit Nike und die geplante Rolle bei der Wiederbelebung der Hypervenom-Reihe zeigen, dass Olise auch kommerziell zu einem globalen Star aufgebaut wird. Das stärkt seine Position für kommende Verhandlungen zusätzlich.

Der Franzose selbst erzeugt bislang keine öffentliche Unruhe. Er äußert sich kaum zu seiner Zukunft und hat keinen Wechselwunsch erkennen lassen. Genau das gibt Bayern die Möglichkeit, die Gespräche ohne unmittelbaren Druck zu führen.

Dennoch dürfte der neue Vertrag teuer werden. Neben dem Gehalt könnten Laufzeit, Bonuszahlungen und Vermarktungsrechte eine wichtige Rolle spielen. Gerade das anhaltende Interesse von Real Madrid sorgt dafür, dass die Bayern bei ihrem Angebot kaum Spielraum für halbe Lösungen haben.

Die Kane-Verlängerung würde Bayerns Gegenwart absichern. Der Olise-Poker entscheidet dagegen darüber, wer die Mannschaft in den kommenden Jahren prägen soll. Die Botschaft der Verantwortlichen dürfte klar sein: Olise soll nicht nur bleiben, sondern langfristig zu einem der Gesichter des FC Bayern werden.

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