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Dieser Beitrag stammt aus dem Nachrichtenangebot der Agentur Keystone-SDA und wurde nicht durch unsere Redaktion bearbeitet.
Gleich sechs Eishockey-Nationalmannschaften drohen für die WM im kommenden Jahr in Deutschland mit einem Boykott von Spielen gegen Russland.
Die Liste der Länder, die nicht gegen das russische Team antreten wollen, wird immer länger und umfasst mittlerweile nach Weltmeister Finnland auch Schweden, Dänemark, Norwegen, Tschechien und Lettland.
"Wir sammeln derzeit so viele Länder wie möglich für eine gemeinsame Front, um der IIHF zu signalisieren, dass keiner von uns unter diesen Umständen gegen Russland spielen wird", sagte der Präsident des finnischen Eishockey-Verbands, Heikki Hietanen, in einer Mitteilung. "Unsere Linie lautet: Wir spielen nicht gegen Russland."
Der norwegische Verband begründete den Boykott von Begegnungen mit Russland mit "erheblichen Sicherheitsrisiken" für Spieler und Betreuer. "Solange der Krieg in der Ukraine andauert, sollte Russland von allen internationalen Meisterschaften ausgeschlossen werden." In einer Mitteilung des schwedischen Verbands hiess es: "Die schwedische Linie war und ist glasklar: Schweden wird in der aktuellen Lage keine Eishockey-Partien gegen Russland bestreiten."
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Eine abwartende Haltung nimmt weiterhin der Schweizer Verband ein. Swiss Ice Hockey teilte am Dienstag mit, dass sich am Statement von letztem Freitag nichts geändert habe. In diesem liess der Verband verlauten, "die weiteren Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen und die Entscheide des Weltverbands IIHF abzuwarten".
In der vergangenen Woche hatte der Internationale Sportgerichtshof CAS den Russen die Rückkehr auf die grosse Eishockey-Bühne geebnet. Das Schiedsgericht gab einer Berufung des russischen Eishockey-Verbands gegen den Weltverband IIHF statt. Es hob dabei dessen Entscheidung, russische Teams auch in der Saison 2026/2027 nicht zuzulassen, mit sofortiger Wirkung auf. Damit wären die Russen bei der Weltmeisterschaft im Mai 2027 in Deutschland spielberechtigt.
Seit Ende Februar 2022 war Russland aufgrund des Angriffskrieges gegen die Ukraine vom Weltverband von allen internationalen Turnieren und Weltmeisterschaften ausgeschlossen. Wenige Tage vor Kriegsbeginn unterlag Russlands Auswahl im Olympia-Final in Peking 1:2 gegen Finnland. © Keystone-SDA