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Der Mercedes-Pilot aus Tirol durfte sich am Wochenende gleich über den Gewinn von zwei Titeln freuen.
18. 10. 2026, 12:44 Uhr Lesedauer: 1 Minute
Auch wenn das Rennen im Rahmen der GT World Challenge in Portimao am Wochenende nicht nach Wunsch verlief, war der Jubel bei Lucas Auer nach dem Saisonfinale der Rennserie riesengroß. Denn der Mercedes-Pilot durfte sich gemeinsam mit seinen Teamkollegen gleich über den Gewinn von zwei Titeln freuen. Zum einen wurde Auer mit dem Deutschen Maro Engel nach 2024 zum zweiten Mal „Overall Champion“ und damit Gesamtsieger der GTWC Europe. Zum anderen lachte das Duo heuer zusammen mit Luca Stolz aus Deutschland erstmals auch im Endurance Cup der Rennserie von der Spitze des Klassements. Mit zwei internationalen Titelgewinnen ist Auer damit 2026 der erfolgreichste Motorsportler in Österreich.
„Es ist einfach nur schön, die Saison war einfach mega. Viel konstanter geht nicht“, sagte der 32-jährige Tiroler. „Es war ein echt brutales Rennen. Klar wollten wir auch zum Abschluss noch einmal ein Top-Resultat, waren lange auch vorne dabei. Leider sind wir im Mittel-Stint umgedreht worden, haben dadurch viele Plätze verloren. Am Ende habe ich eine coole Aufholjagd gehabt, war dann aber in einen harten Dreikampf verwickelt, bei dem irgendetwas kaputtgegangen ist. Danach habe ich versucht, das Auto einfach nur noch ins Ziel zu bringen – was dann schlussendlich auch gelungen ist“, analysiert der Champion das letzte Saisonrennen.
Bild: SN/Mercedes-AMG Motorsport
Lucas Auer in seinem Mercedes-Boliden
Umgedreht wurde der Mercedes von Auers Teamkollegen Stolz ausgerechnet von Chris Lulham, der sich gemeinsam mit Formel-1-Superstar Max Verstappen das Cockpit eines weiteren Mercedes-Boliden teilte. Das Verstappen-Team kassierte für den Zwischenfall eine Durchfahrtsstrafe. Anschließend zeigte Verstappen seine ganze Klasse und startete eine Aufholjagd, an deren Ende sich der viermalige Weltmeister vom 24. bis auf den neunten Platz verbesserte.
Der Gesamtsieg in Portimao ging an die Mercedes-Piloten Maximilian Götz, Ralf Aron und Fabian Schiller. DTM-Champion Thomas Preining aus Oberösterreich belegte gemeinsam mit seinen Porsche-Teamkollegen Bastian Buus und Ricardo Feller den zweiten Rang.