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Uli Hoeneß berichtet von einem Schicksalsschlag aus seinem persönlichen Umfeld - und erklärt, was ihm im Alter wichtiger denn je ist.
Uli Hoeneß beschäftigt sich im fortgeschrittenen Alter auch mit der Endlichkeit des Lebens. Noch habe er aber sein Testament nicht geschrieben, erklärte der Ehrenpräsident des FC Bayern im Interview mit der Welt am Sonntag: „Zum Leidwesen meiner Frau. Sie hat ihres gemacht.“
Nach einer langen Karriere träumt der 74-Jährige vor allem davon, „gesund zu bleiben. Vor wenigen Wochen habe ich einen meiner besten Freunde zu Grabe getragen. Die Einschläge kommen näher. Das belastet mich sehr.“
Vor allem die Zeit mit der Familie sei ihm wichtiger denn je. „Ich schätze jeden Tag, den ich erlebe“, sagte Hoeneß und erinnerte sich an „wunderbare Stunden“ mit seinen Kindern und Enkeln.
Diese Momente versuche er, zu intensivieren: „Mir ist noch wichtiger als früher, dass alle aus der Familie dabei sind.“
Hoeneß sprach nicht zum ersten Mal öffentlich über den Tod. Zuletzt hatte er im Mai offen zugegeben, dass er „ein bisschen Angst“ vor dem Älterwerden habe.
„Momentan sterben in meinem Umfeld sehr viele Menschen oder werden schwer krank. Das macht mir ehrlich gesagt ein bisschen Sorge“, sagte er.