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Nach dem 4:1 gegen RB Leipzig in der Champions League wartet auf Real Madrid in LaLiga das Duell beim Tabellenführer. José Mourinho fühlt sich benachteiligt – und erklärt nebenbei, warum er einen 125-Millionen-Mann vom Feld nahm.
Real Madrid hat sich am Mittwochabend für den Clásico warmgeschossen (4:1 gegen RB Leipzig), Barça verlor tags zuvor 2:4 bei Paris Saint-Germain. Das klingt nach einer guten Ausgangslage für die Königlichen. José Mourinho (63) sieht das anders – und zwar wegen des Kalenders.
Die Katalanen spielten am Dienstag, Real erst am Mittwoch. Ein Tag weniger Erholung vor dem Erzrivalen am Sonntag. "Wir verlieren 24 Stunden Ruhe, aber wir kommen voran", sagte der Portugiese laut Mundo Deportivo bei Movistar+. "Im Clásico darf man sich nicht in Sicherheit wiegen, es ist zwar nur ein Ligaspiel. Aber zu behaupten, es sei wie jedes andere Spiel, ist eine Lüge und völlig realitätsfern."
Zufrieden war Mourinho mit Bernardo Silva, der das 1:0 markierte. "Bernardo gehört zu den Spielern, die lange kein Spiel mehr von Beginn an bestritten haben", berichtet The Special One. "Er hat sich den Einsatz verdient und ein großartiges Spiel abgeliefert."
Grundsätzlich zeigte sich der Portugiese mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. In Halbzeit eins sei Real zu langsam gewesen, nach dem Tempowechsel habe sich das Bild gedreht.
Nur eine Szene wurmte ihn. Das Gegentor. "Jemand, der so zwei Paraden gezeigt hat, hat es nicht verdient, dass seine Mitspieler ihm den Abend verderben", sagte der Trainer über Thibaut Courtois (34).
Lobende Worte verlor der streitbare Trainer über Vinicius Junior, der für Yan Diomande eingewechselt worden war. Vinicius, in der Liga für vier Spiele gesperrt, bekam ein Sonderlob für die Defensivarbeit.
"Vini hat sehr gut verteidigt. Er hätte ein fantastisches Tor erzielen können, aber der Torwart hat großartig gehalten." Ob der Brasilianer traurig sei, könne er nicht sagen. "Sein Trainer ist aber zufrieden", so Mourinho.