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Bob-Ass Katrin Beierl steckt aktuell mittendrin in der Vorbereitung auf die neue Saison. Mit der „Krone“ sprach die Himbergerin über das Trainingslager in Norwegen, kleine Wehwechen und die Partnerfrage im Zweierbob.
Der Auftakt in die neue Bob-Saison steigt zwar erst Ende November, der große Stress hat für ÖBSV-Ass Katrin Beierl aber schon längst begonnen. Zuletzt spulte die Himbergerin Kilometer auf der WM-Strecke von 2027 im norwegischen Lillehammer ab, aktuell feilt sie auf der umgebauten Bahn in Innsbruck-Iglis an der Wettkampf-Form.
Verletzung als nervige Klette
Und die war bei der 33-Jährigen ja zuletzt so eine Sache für sich. Der kurz vor den Olympischen Winterspielen erlittene Bruch des rechten Mittelfußknochens, der Beierl vermutlich um die realistische Medaillen-Chance brachte, klebte auch in der Vorbereitung wie eine Klette an ihr. „Im Sprint ist nach wie vor Luft nach oben, da merke ich schon noch eine kleine Einschränkung. Dafür sind die Kraftwerte super. Alles in allem bin ich mit der bisherigen Vorbereitung zufrieden“, erzählt die EM-Silbermedaillen-Gewinnern von 2026.
Wobei sie auch da nicht um das Eine oder Andere neue Wehwehchen herumkam, diesmal der Zeh auf dem ohnehin schon bedienten Haxn’ dran glauben musste. „Ich bin mir beim Anschieben drüber gefahren, sie ist noch recht angeschwollen“, grinst Beierl. „Und schon wieder der rechte Fuß – der bekommt wirklich immer alles ab!“
Partnerfrage im Zweierbob
Apropos wichtig: Das ist auch die Frage, welche Anschieberin Beierl im kommenden Winter im Zweierbob unterstützen wird. Im vergangenen war das nämlich stets Christania Williams, trat man gemeinsam bei der EM und den Olympischen Spielen an. Doch die Jamaikanerin, die eine lange Leichtathletik-Saison hinter sich hat, überlegt, ihren Fokus auf den Sprint und die dortige Hallensaison zu legen. „Ich plane aktuell nicht mit ihr. Aber sollte es sich ergeben und die Leistung passen, warum nicht?“ Bis dahin hat Beierl Nicola Pichler an ihrer Seite. „Wir sind bereits ein eingespieltes Duo.“