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Nach früher Auswechslung: Werder bangt um Weiser

Mitchell Weiser ist gegen die TSG Hoffenheim früh verletzt ausgewechselt worden. Wie schlimm ist es? Werder Bremen bangt um den Profi.

Bremen – Am Ende konnte Mitchell Weiser immerhin schon wieder lachen, im Arm von Niclas Füllkrug feierte er gemeinsam mit den Teamkollegen vor der Ostkurve ausgiebig den Heimerfolg gegen Hoffenheim (2:0). Der eigene Anteil war dabei am Samstagnachmittag allerdings wesentlich geringer ausgefallen, als es sich der Spieler selbst, die Verantwortlichen und auch die Fans ursprünglich vorgestellt hatten. Bereits nach einer Viertelstunde signalisierte Weiser, dass etwas nicht stimmte. Er setzte sich auf den Rasen, wurde nach einem kurzen Dialog mit den Mannschaftsärzten schließlich erst ausgewechselt und danach dick am rechten Oberschenkel bandagiert. Droht dem 32-Jährigen nach kürzlich überstandener Kreuzbandriss-Zwangspause nun direkt die nächste längere Auszeit?

Das sah nicht gut aus: Mitchell Weiser wird behandelt und muss schon früh im Spiel des SV Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim ausgewechselt werden.
Das sah nicht gut aus: Mitchell Weiser wird behandelt und muss schon früh im Spiel des SV Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim ausgewechselt werden. © gumzmedia

Werder Bremen rechnet mit Muskelverletzung bei Mitchell Weiser - Hoffen auf wenig schwerwiegende Diagnose

Eine Antwort auf diese bange Frage hatte Chefcoach Daniel Thioune im unmittelbaren Nachgang der Partie noch nicht parat. „Ich gehe davon aus, dass es eine Muskelverletzung ist. Er hatte Schmerzen, es zog direkt rein“, sagte der 52-Jährige und kündigte an: „Wir werden sicherlich ein MRT durchführen und dann schauen, was er hat.“ Nicht ausgeschlossen, dass schon am Sonntag eine genaue Diagnose eintrudelt. Weisers Comeback nach mehr als einjähriger Absenz war in den vergangenen Wochen mehr als geglückt. Der Flügelspieler traf selbst, belebte spürbar das Bremer Spiel und erhöhte merklich mehrfach die Qualität auf dem Rasen. Kein Wunder also, dass Thioune die Daumen drückt, dass es Weiser nicht ganz so schlimm erwischt hat.

„Wir haben in den vergangenen Tagen viel über Rotation und Belastungssteuerung gesprochen – leider ist das eingetreten, was schon früher hätte eintreten können. Das hätten wir auf keinen Fall gebraucht, denn jeder weiß, wie wichtig Mitchell für uns ist und welchen Impact er hat“, sagte der Bremer Trainer. „Deswegen hoffe ich einfach nur, dass es keine schwerwiegende Verletzung ist und er schnellstmöglich zurückkommt. Seine Qualität hilft uns und führt dazu, dass wir gerade so gut dastehen.“ (mbü/dco)

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