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Alexander Zverev als Dauerbrenner: Keiner hat 2026 so viel Tennis gespielt wie er - großer Abstand auf Platz 2

Alexander Zverev freut sich auf eine Tennis-Pause. Ein Blick auf die Statistik macht deutlich: Der Deutsche stand 2026 ungeheuer viel auf dem Platz.

Das Jahr 2026 hätte für Alexander Zverev kaum besser laufen können. Nach Jahren der Sehnsucht sicherte sich der gebürtige Hamburger bei den French Open seinen ersten Grand-Slam-Titel.

In Wimbledon scheiterte die deutsche Nummer eins daraufhin erst im Finale, wenig später triumphierte er dann auch bei den US Open. Zudem wird der Deutsche spätestens zum Jahresende zum ersten Mal in seiner Karriere an der Spitze der Weltrangliste stehen.

Doch das erfolgreiche Jahr bringt Zverev an seine Grenzen. Weil der 29-Jährige bei vielen Turnieren weit gekommen ist, hat er 2026 bereits 76 Matches (62 Siege) absolviert.

Zverev führt das Ranking in dieser Statistik deutlich an. Daniil Medvedev und Frances Tiafoe (beide 63 Matches) folgen auf den Deutschen und haben ganze 13 weniger auf dem Buckel.

Zverev vor ungeplanter Pause nach Aus in Shanghai

Die Top-Stars Jannik Sinner (47 Matches) und Carlos Alcaraz (38 Matches) standen aufgrund ihrer Verletzungen ebenfalls deutlich seltener auf dem Platz.

Es ist also kein Wunder, dass Zverev nach seinem Halbfinal-Aus in Shanghai öffentlich von einer Pause sprach.

"Ich bin kein Roboter, ich bin ein Mensch - ich werde eben müde", sagte er nach seiner Niederlage gegen Alejandro Davidovich Fokina: "Ich denke, eine Pause ist jetzt dringend notwendig."

Und weiter: "Ich hatte mit einer kleinen Verletzung zu kämpfen und bin bereits erschöpft in das Turnier gegangen. Daher ist es für mich in Ordnung, gegen einen solchen Spieler zu verlieren", betonte Zverev.

Die Belastung seit seinem zweiten Grand-Slam-Titelgewinn war gewaltig: "Nach den US Open hatte ich insgesamt nur einen einzigen freien Tag. Ich habe sehr viel Tennis gespielt, was eigentlich sehr positiv ist, denn es bedeutet ja, dass ich gut gespielt habe."

Weil das "Six Kings Slam" in Saudi-Arabien auf das Jahresende verschoben wurde, hat Zverev nun aber tatsächlich ein paar Tage Ruhe. Unklar ist zudem noch, ob er beim am 26. Oktober beginnenden ATP-Turnier in Wien aufschlagen wird.

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