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Mit 36 Jahren beendete ein ehemaliger BVB‑Stürmer seine Karriere. Statt eine Auszeit zu nehmen, startet er auf Verbandsebene durch.
Dortmund/Italien – Bis August schnürte Ciro Immobile in Frankreich die Fußballschuhe. Mittlerweile ist der Ex-BVB-Stürmer wieder in Italien aktiv und erstmals in einer Rolle neben dem Platz.
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„Ich bin stolz darauf, wieder Teil dieser Familie sein zu dürfen. Ich bin motiviert, mir aber auch der Verantwortung bewusst“, äußerte sich Immobile gegenüber Vivo Azzurro TV zu seinem Job beim italienischen Verband.
Bei der FIGC (Federazione Italiana Giuoco Calcio) arbeitet der ehemalige BVB‑Profi seit dem 10. September als Delegationsleiter der U16-Nationalmannschaft. Erst kurz zuvor hatte Immobile seine aktive Karriere beendet.
Am 14. August hängte der 36-Jährige die Fußballschuhe an den Nagel. Zuletzt stand er beim Paris FC unter Vertrag.
Am selben Tag griff Verbandspräsident Giovanni Malagò zum Telefon und versuchte, Immobile vom Job zu überzeugen. Nach einem Gespräch mit seiner Frau sagte der ehemalige Torjäger zu.
Über seine neue Aufgabe sagt Immobile: „Italien und seine jungen Spieler haben noch viel Raum für Verbesserungen und Entwicklungsarbeit.“
Der Ex-BVB-Profi soll beim Verband helfen, die Verzahnung der Jugendmannschaften zu erhöhen. Immobile ist einer der Profis, der 2021 mit der Nationalelf die Europameisterschaft gewann.
Im Laufe seiner Karriere wurde Immobile siebenmal Torschützenkönig – immer für italienische Klubs.
Weniger erfolgreich lief es für den Ex-Stürmer in Dortmund. Obwohl er mit den Borussen 2014 den Supercup gewann, blieb er insgesamt hinter den Erwartungen zurück.
Die Westfalen ließen sich die Dienste von Immobile im Sommer 2014 18,5 Millionen Euro kosten. In 34 Einsätzen sammelte er zwölf Scorerpunkte (zehn Tore, zwei Vorlagen).