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Klopp verzichtet auf RB-Kapitän Raum: "Das Drumherum ging mir auf den Sack"

Leipzig - Jürgen Klopp (59) hatte David Raum (28) für die letzten DFB-Länderspiele in diesem Kalenderjahr nicht in seinen Kader berufen. Am Samstag zeigte der Linksverteidiger, dass er bei der nächsten Nominierung besser an ihn denken sollte.

Jürgen, denk das nächste Mal wieder an mich - oder was wollte der vorerst aus der Nationalmannschaft ausgebootete David Raum (28) mit seinem Torjubel sagen?
Jürgen, denk das nächste Mal wieder an mich - oder was wollte der vorerst aus der Nationalmannschaft ausgebootete David Raum (28) mit seinem Torjubel sagen?  © 

"Das ganze Drumherum der letzten Wochen, was auch berichtet wurde, ging mir auf den Sack. Heute habe ich eine kleine Antwort gegeben", zeigte sich RB Leipzigs Nummer 22 selbstbewusst am DAZN-Mikrofon.

Beim 5:2 gegen den FC Augsburg hatte der 28-Jährige kurz vor der Halbzeit per direktem Freistoß sehenswert und butterweich das vorentscheidende 3:1 erzielt.

Eine starke Reaktion auf die für den 40-fachen Nationalspieler ausgebliebene Nominierung des Bundestrainers. "Er hat mich angerufen und mit mir geredet, mir seine Entscheidung erklärt", sagte Raum. Diese respektiere der Linksverteidiger auch, der das Nachsehen gegenüber Nathaniel Brown (23, FC Bayern) und Maximilian Mittelstädt (29, VfB Stuttgart) hatte. "Ich habe ihm gesagt, dass ich mit Leistung antworten werde, dass er beim nächsten Mal nicht um mich herumkommt."

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Kloppo habe er "viel Erfolg gewünscht, weil ich will, dass wir als Fußball-Deutschland eine Nationalmannschaft sind, auf die ganz Deutschland stolz ist. Er hat einen guten Kader gewählt, die Jungs werden es gut machen. Und beim nächsten Mal kann ich auch wieder mithelfen."

Jürgen Klopp (59) verzichtet in Serbien und gegen die Niederlage auf David Raum.
Jürgen Klopp (59) verzichtet in Serbien und gegen die Niederlage auf David Raum.  © 
Kein Tor, aber dank einer souveränen Performance und zwei Vorlagen Man of the Match gegen Augsburg: Brajan Gruda (22, M.).
Kein Tor, aber dank einer souveränen Performance und zwei Vorlagen Man of the Match gegen Augsburg: Brajan Gruda (22, M.).  © 

Zum Man of the Match wurde Brajan Gruda (22) ernannt, der zwar keines der fünf Leipziger Tore erzielt hatte, jedoch zwei davon vorbereitete und die Augsburger Abwehr phasenweise zur Weißglut trieb.

"Ich habe gespielt, wie ich eigentlich immer spiele. Heute ist viel gelungen, ich hatte mega Spaß auf dem Platz - kann so weitergehen", sagte der dribbelstarke Offensivmann DAZN.

Im Gegensatz zu Raum wurde Gruda von Klopp für die DFB-Elf nominiert, der den 22-Jährigen als "geilen Zocker" beschrieb. "Das bedeutet mir und meiner Familie sehr viel, es war immer mein Ziel", so Gruda, der gegen den FCA auf starke 65 Prozent gewonnene Zweikämpfe kam.

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