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25. Oktober 2026
Von: det
Franziska Gritsch schaffte es am Samstag im ersten Riesentorlauf der Saison als einzige Österreicherin in die Punkte. Die Nordtirolerin schloss das Sölden-Rennen auf Rang 9 ab – ihre beste Platzierung seit März 2024. Ausgerechnet Gritsch, möchte man meinen. Die Österreicherin hat nämlich einen speziellen Weg hinter sich.
Seit Dezember 2023 ist Gritsch in einem Privatteam unterwegs. Sie verliebte sich nämlich in ihren Trainer Florian Stengg. Nach Bekanntwerden der Beziehung wurde mit dem österreichischen Ski-Verband vereinbart, dass die beiden ihr eigenes Ding drehen.
Franzi Gritsch zeigte auf. © APA / EXPA/ JOHANN GRODER
Beim Sölden-Coup wurde Florian Stengg vom ORF interviewt – und gab Einblicke in das Leben als Privatteam. Er ist nämlich nicht nur Lebensgefährte und Trainer, sondern auch Servicemann von Gritsch. „Es braucht eine gute Organisation. Wir versuchen, jeden Schritt zu optimieren. Dann geht es sich schon aus, dass man es gewissenhaft macht. Es sind aber schon lange Tage“, so Stengg.
Dann gab es für seine Franziska eine Liebeserklärung. „Natürlich ist es viel Arbeit. Aber man tut es für einen Menschen, den man liebt“, so Stengg, der ergänzt: „Und dann ist man imstande, es so zu machen, dass es passt.“
Schlagwörter: Wintersport Ski Alpin Franziska Gritsch