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Merkel fühlt mit Kompany und zieht Vergleich zu sich selbst

Angela Merkel fühlte sich im Zuge von Vincent Kompanys Zusammenbruch an sich selbst erinnert.© IMAGO/Marc John/IMAGO/Sven Simon

Alt-Bundeskanzlerin Angela Merkel äußert sich zum Zusammenbruch von Bayern-Trainer Vincent Kompany – und offenbart dabei eine überraschend persönliche Parallele zu ihrer eigenen Vergangenheit.

Der Kollaps von Vincent Kompany auf dem Trainingsgelände des FC Bayern hat für Anteilnahme gesorgt. Nun hat sich auch Angela Merkel zum Gesundheitszustand des 40-Jährigen geäußert, bei dem eine Hirnhautreizung diagnostiziert wurde. Im Format "Bestbesetzung" von Moderator Johannes B. Kerner bei Magenta TV richtete die Altkanzlerin emotionale Worte an den Bayern-Coach.

"Erstmal hat es mir unheimlich leidgetan. Ich wünsche ihm natürlich die schnellste Besserung", sagte Merkel . Zugleich betonte sie, wie wichtig ein Umfeld sei, in dem sich Kompany tatsächlich die nötige Ruhe gönnen könne. "Mit Zeit-Brauchen kenne ich mich auch ein bisschen aus", fügte sie hinzu.

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Merkel erinnert an eigene Zitteranfälle

Die ehemalige Bundeskanzlerin stellte dabei auch eine direkte Verbindung zu ihrer eigenen Biografie her. Kompany sei schließlich nicht freiwillig zu Hause geblieben – vielmehr habe ihn sein Körper dazu gezwungen. "Es musste erst einmal ein Ereignis eintreten, wo dann der Körper gesagt hat: Stopp!", erklärte Merkel.

Sie verwies dabei auf ihre Zitteranfälle bei militärischen Ehren im Jahr 2019, als sich bei ihr Spannung entladen habe – ausgelöst "wahrscheinlich durch den Tod meiner Mutter oder auch die Tatsache, dass ich wusste, ich werde aufhören". Da setze der Körper "dann einfach Zeichen und das ist ja menschlich etwas sehr, sehr Gutes", so Merkel weiter.

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Merkel: "So eine Art Trainer möchte man gerne haben"

Über die Genesungswünsche hinaus fand Merkel lobende Worte für Kompanys Wirken an der Seitenlinie. Sie schätze seine Arbeit enorm – ebenso wie seine unmissverständliche Positionierung gegen Diskriminierung. "Ich kann mir vorstellen, wenn ich Fußballspieler oder -spielerin wäre, so eine Art Trainer möchte man gerne haben", sagte die ehemalige Regierungschefin.

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Kompany wurde mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen, eine Rückkehr ins Tagesgeschäft dürfte allerdings noch auf sich warten lassen. (red)

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