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Der SV Pfeil Vöhringen hat am vierten Wettkampftag seine erste Niederlage in der Süd-Gruppe der Luftgewehr-Bundesliga bezogen. Gegen Meisterschaftsfavorit Der Bund München gab es ein 1:4 (1985:1984 Gesamtringe). Einen Tag zuvor hatte das Team von Trainer Sven Martini bereits gegen den SV Prittlbach gewonnen. Eigentlich mit 4:1. Weil der Gegner allerdings regelwidrig gleich zwei ausländische Schützen eingesetzt hatte, wurde das Duell mit 5:0 für Vöhringen gewertet. Inwieweit die bisherigen Ergebnisse des SV Pfeil Bestand haben, ist aber noch unklar.
Kempten, Mertingen und Luckenpaint haben Beschwerde eingereicht, weil Hannah Steffen-Dix bei Vöhringen an Position eins schoss, obwohl sie nach dem offiziellen Reglement weiter hinten hätte eingesetzt werden müssen. Im Vorjahr hatte sie keinen Wettkampf bestritten. Eine Entscheidung des Schiedsgerichts steht noch aus.
Gegen Prittlbach wurden zwei Punkte erst im Stechen geholt. Der junge Inder Naraen-Pranav Vanitha-Suresh erzielte gegen den 20-jährigen Israeli Hoshen Zuntz ein 398:398, siegte aber im Stechen. Amelie Kraus kam gegen Lisa Stadler ebenfalls zu einem 398:398 und setzte sich anschließend im zweiten Stechen knapp durch. Mit diesen beiden Punkten war der Vöhringer Sieg unter Dach und Fach. Vorher hatte Antonia Back ihr Team gegen Iris Buchmayer (398:395) in Führung gebracht. Hannah Steffen-Dix gelang gegen Isabella Straub mit 397:394 der zweite Punkt, während sich David Koenders dem Franzosen Etienne Germond mit 396:397 geschlagen geben musste.
München trat unter anderem mit der Ex-Vöhringerin Anita Mangold an, die aber gegen David Koenders verlor (394:397). Hannah Steffen-Dix musste sich dem Inder Sri-Karthik-Sabari-Raj Ravishankar erst im vierten Stechschuss geschlagen geben (396:396). Vöhringens Inder Naraen-Pranav Vanitha-Suresh unterlag Hanna Bühlmeyer mit 398:399. Ins Stechen musste auch Amelie Kraus. Im dritten Durchgang zog sie gegen Daniel Bühlmeyer den Kürzeren. Antonia Back unterlag Magdalena Bauer mit 396:397. Insgesamt eine enge Begegnung, die an Spannung kaum zu überbieten war. Wie es mit den eingangs erwähnten Beschwerden weitergeht, wird sich in den nächsten Tagen zeigen.