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Fußballer stirbt nach Foul mit 30 Jahren
Videoclip • 59 Sek • Ab 12
Die Mannschaft, der Trainerstab und die Vereinsführung von CD Teneriffa reisen zur Beerdigung ihres verstorbenen Teamkollegen Jesus de Miguel nach Toledo. Am Samstag findet eine öffentliche Trauerfeier im Stadion von Teneriffa statt.
Mit einer großen öffentlichen Trauerfeier nimmt der spanische Fußball-Zweitligist CD Teneriffa am Samstag Abschied von seinem verstorbenen Stürmer Jesús de Miguel. Wie der Klub mitteilte, sind alle Fans eingeladen, an der Zeremonie um 18.00 Uhr Ortszeit (19.00 Uhr MEZ) im Heliodoro-Rodríguez-López-Stadion in Santa Cruz teilzunehmen.
Zuvor, hieß es weiter, werde die Mannschaft zusammen mit dem Trainerstab und der Vereinsführung zur Beerdigung nach Navahermosa in der Provinz Toledo reisen. Zudem rief Teneriffa eine sechstägige Vereinstrauer aus und stellte sämtliche Aktivitäten seiner Männer-, Frauen- und Jugendmannschaften bis Ende der Woche ein. Das für Samstag angesetzte Spiel beim FC Granada wurde am Mittwoch abgesagt.
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Der tragische Tod des 30-jährigen de Miguel, der nach einem heftigen Zusammenprall im Ligaspiel gegen den FC Andorra am Dienstagmorgen im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen war, sei kaum zu fassen, sagte Mehrheitsaktionär Rayco Garcia zu spanischen Medien. "Wir leiden sehr, sehr, sehr. Ganz Teneriffa trauert. Das sind Dinge, die man kaum begreifen kann, so sehr man es auch versucht. Aber wir sind eine große Familie und werden das gemeinsam durchstehen."
Die Familie de Miguels bedankte sich in der Mitteilung des Klubs für die zahlreichen Beileidsbekundungen und bat gleichzeitig um größtmöglichen Respekt für ihre Privatsphäre. Garcia begrüßte zudem die eingeleiteten Ermittlungen der spanischen Polizei zu den Umständen des Todes. "Wir müssen wissen, warum und wie das passieren konnte", sagte er.
Die Anteilnahme reicht derweil weit über den spanischen Fußball hinaus. Weltstars wie Lionel Messi, Cristiano Ronaldo und Kylian Mbappé meldeten sich in den sozialen Medien mit Beileidsbekundungen zu Wort, ebenso Tennis-Ikone Rafael Nadal und Ex-NBA-Star Pau Gasol. FIFA-Präsident Gianni Infantino sprach von einer "echten Tragödie", "es ist hart, es ist traurig", sagte Rael Madrids Starcoach José Mourinho.
Auch de Miguels Mitspieler waren tief getroffen. Gemeinsam mit zahlreichen Fans versammelten sie sich am Dienstag vor dem Stadiontor Nummer 9, der Rückennummer des Verstorbenen, um Abschied zu nehmen. Enric Gallego bezeichnete seinen Stürmerkollegen als "einen der besten Menschen", die er je kennengelernt habe: "Ich bin sehr froh, mit dir die Umkleidekabine geteilt zu haben. Ich werde dich sehr vermissen." Mittelfeldspieler Juanjo Sánchez schrieb: "Du hast mich in dein Herz gelassen und dir einen Platz in meinem verdient, denn wir haben jeden Tag Momente des Lachens miteinander geteilt."