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Christoph Kramer muss künftig ohne seinen langjährigen TV-Partner auskommen. Im Gespräch über den Abschied findet der Fußball-Weltmeister klare Worte.
In der MDR-Talkshow „Riverboat“ wird Christoph Kramer auf die Trennung von seinem langjährigen Expertenpartner Per Mertesacker beim ZDF angesprochen. Auf die Frage, ob er den Abschied bereits verarbeitet habe, antwortet Kramer: „Ich glaube, man realisiert das erst, wenn man dann so alleine am Spielfeldrand steht.“
Dann fügt der ehemalige Nationalspieler mit einem Augenzwinkern hinzu: „Also erstmal würde ich sagen, die Bremse ist weg – aber sonst wird er mir schon fehlen.“
Wie Kramer im „Riverboat“ erklärt, verbindet die beiden nicht nur die gemeinsame Arbeit vor der Kamera. Auch abseits der Fußballübertragungen ist eine Freundschaft entstanden. „Also nicht nur am Spielfeldrand, sondern auch vor allen Dingen so irgendwie dazwischen in Bars und auf dem Weg dahin und weg“, erzählt Christoph Kramer, der kürzlich auch über Geld und Freundschaften gesprochen hat.
Weiter sagt er: „Es hat sich einfach eine Freundschaft entwickelt und deswegen werde ich ihn natürlich sehr vermissen, auch wenn ich mich sehr freue, dass er eine wirklich wichtige Position im deutschen Fußball bekleidet. Und das wird er auch sehr gut machen.“
Mertesacker verabschiedete sich am 1. Oktober 2026 als ZDF-Fußballexperte. Zum 1. Januar 2027 übernimmt der Weltmeister von 2014 die Position des Geschäftsführers Sport beim Deutschen Fußball-Bund (DFB). In dieser Funktion verantwortet er künftig die Nationalmannschaften und die DFB-Akademie.
Er folgt auf Andreas Rettig, dessen Vertrag Ende 2026 ausläuft. Christoph Kramer, der bei „Riverboat“ auch über seine Pokémonkartensammlung spricht, bleibt dem ZDF als Experte erhalten.
In der Talkshow kommt auch Mertesackers ernste Miene zur Sprache. Der Moderator erinnert Kramer an eine Frage seiner Mutter: Ob es sein könne, dass Mertesacker ihn nicht leiden könne?
Kramer erklärt: „Ja, also ich wusste es auch erst nach so vier Jahren oder so, weil der hat ja immer nur einen Gesichtsausdruck [...] Er guckt immer gleich und deswegen kann man ihn nicht so richtig greifen. Aber er mag mich.“
Ob Kramer künftig wieder gemeinsam mit einem anderen Experten am Spielfeldrand stehen wird, ist noch nicht bekannt. In der MDR-Talkshow sagt er dazu: „Ich weiß es tatsächlich nicht. Ich bin da nicht involviert in Planung. Stand heute bin ich alleine. Aber ich freue mich auch über jeden, der dazukommt.“