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Der FC Bayern muss im Bundesliga-Klassiker gegen Borussia Dortmund den nächsten personellen Rückschlag verkraften. Ismael Saibari hat sich am Samstagabend offenbar am Knie verletzt und musste bereits in der ersten Halbzeit ausgewechselt werden. Die Bilder aus der Allianz Arena lassen zunächst nichts Gutes erahnen.
Der marokkanische Nationalspieler war von Interimstrainer Aaron Danks für das Topspiel gegen den BVB in die Startelf berufen worden. Doch sein Einsatz endete bereits nach weniger als einer halben Stunde.
In der 29. Spielminute musste Saibari angeschlagen vom Platz. Der 25-Jährige konnte das Spielfeld nicht selbstständig verlassen und wurde von zwei Betreuern des FC Bayern gestützt. Anschließend ging es für den Offensivspieler direkt in die Katakomben.
Auslöser der Verletzung war offenbar eine Szene wenige Minuten zuvor. Saibari war im Zweikampf mit Dortmund-Torhüter Gregor Kobel am Knie getroffen worden.
Zunächst versuchte der Marokkaner offenbar, die Partie fortzusetzen. Wenig später war jedoch klar, dass es für ihn nicht weitergehen würde.
Besonders besorgniserregend war, dass Saibari beim Verlassen des Spielfelds auf die Unterstützung der medizinischen Betreuer angewiesen war.
Welche Verletzung sich der Offensivspieler genau zugezogen hat, ist bislang nicht bekannt.
Für den FC Bayern kommt die Verletzung zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Die Münchner haben bereits seit Wochen mit erheblichen personellen Problemen zu kämpfen.
Mit Jamal Musiala und Luis Díaz fehlen zwei wichtige Offensivspieler verletzungsbedingt. Auch Kapitän Manuel Neuer steht aufgrund seiner anhaltenden Fußprobleme weiterhin nicht zur Verfügung.
Sollte nun auch Saibari länger ausfallen, würde sich die Situation für den deutschen Rekordmeister weiter verschärfen.
Der Marokkaner hat sich seit seinem Wechsel nach München zu einer wichtigen Option im Offensivbereich entwickelt und war auch gegen Dortmund für die Anfangsformation vorgesehen.
Gerade angesichts der Ausfälle von Musiala und Díaz wäre eine längere Zwangspause des 25-Jährigen besonders bitter.