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Schalke 04 holt beim 1. FC Köln einen Punkt. Doch der S04 blieb erneut ohne Tor. Trainer Miron Muslic blickt aber optimistisch in die Zukunft.
Köln – 0,64 xGoals: Die Statistik sagte viel über die Schalker Torgefahr gegen den 1. FC Köln aus. Zwar zeigte der S04 am Samstagnachmittag (24. Oktober) bessere Ansätze als noch eine Woche zuvor beim 0:1 gegen den 1. FSV Mainz 05. Doch viele Torchancen spielten sich die Königsblauen nicht heraus.
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Die besten Möglichkeiten hatten Junior Adamu per Kopfball (46.) und Junior Dina Ebimbe, dessen Schuss abgefälscht ins Toraus flog (70.). Doch wirklich zwingend wurde der FC Schalke 04 beim 0:0 in Köln nicht.
Festhalten ließ sich aber, dass Trainer Miron Muslic mit einer personellen und systematischen Umstellung für eine offensive Verbesserung gesorgt hatte. Hee Chan Hwang und Junior Adamu rückten für den verletzten Kenan Karaman und Edin Dzeko in die Startelf.
Das Duo brachte dem FC Schalke 04 mehr Tempo und Schwung, gerade in den Anfangsminuten. Beide Stürmer agierten vorne auf einer Linie, bislang spielte der S04 lediglich mit einer Spitze in einem 3-4-2-1-System.
„Wir haben eine strukturelle Anpassung vorgenommen, weil wir dachten, dass das uns guttut und die Offensivstärken des FC hemmt oder blockiert. Defensiv ist das total aufgegangen“, bilanzierte Miron Muslic auf der Pressekonferenz.
Hee Chan Hwang und Junior Adamu hätten in der Offensive gegen den Ball „permanent auch Unruhe“ gestiftet. Gegen die Kölner Innenverteidiger konnte sich das Duo mit dem Leder am Fuß oder in Zweikämpfen jedoch nur selten durchsetzen.
„Es waren ja auch keine einfachen Bälle. Sie haben trotzdem immer wieder Gefahr ausgestrahlt“, so Miron Muslic. Die Offensivarbeit der Schalker, die in sieben Bundesligaspielen erst vier Tore erzielt haben, macht dem Trainer Hoffnung.
Der 44-Jährige freue sich auf die „logische Konsequenz“, die aus dem Schalker Offensivspiel entstehe. „Wenn sie so weiterarbeiten, werden sie sich mit einem Tor belohnen“, sagte er mit Blick auf Hee Chan Hwang und Junior Adamu.
Verteidiger Timo Becker sah das ähnlich: „Wir haben jetzt ein anderes Potenzial vorne. Sie haben es super gemacht. Am Ende fehlte der letzte Punch, um das Ding über die Linie zu kriegen.“
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Das Duo dürfte auch am Mittwoch (28. Oktober, 18 Uhr) gegen Dynamo Dresden in der Startelf stehen. Zum DFB-Pokalspiel erwartet Schalke 04 keine Verletzungsrückkehrer. Somit fehlt auch Kapitän Kenan Karaman weiterhin.
Ob Soufiane El-Faouzi und Robin Gosens nach ihrem unglücklichen Zusammenprall in Köln zeitnah wieder zur Verfügung stehen, bleibt abzuwarten. Die beiden Profis, die blutüberströmt mit Kopfverletzungen ausgewechselt werden mussten, wurden noch am Samstagnachmittag in die Knappschaft Kliniken Gelsenkirchen-Buer gebracht.