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Frust bei Serge Gnabry? Vincent Kompany enttäuschte Star des FC Bayern München angeblich bei Patzer in der Champions League

Am Rande des enttäuschenden Remis des FC Bayern München in der Champions League bei Viking Stavanger hat sich Serge Gnabry angeblich sichtlich frustriert gezeigt.

Einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge schob der Angreifer des deutschen Rekordmeisters "Frust", weil er beim 3:3 gegen den norwegischen Underdog nicht zum Einsatz kam. Der 31-Jährige sei nach Abpfiff als erster Münchner - deutlich vor allen anderen seiner Teamkollegen - in den Mannschaftsbus gestapft.

Trainer Vincent Kompany hatte sein Wechselkontingent voll ausgeschöpft. Zur Pause brachte der Belgier beim Stand von 0:2 Dayot Upamecano, Alphonso Davies und Ismael Saibari für Jonathan Tah, Nathaniel Brown und Lennart Karl. Nach dem unnötigen Platzverweis von Michael Olise in Minute 74 wechselte er defensiv und nahm zunächst Luis Diaz (77.) und dann auch Saibari (83.) wieder herunter. Anstelle von Gnabry, der sich offenbar Einsatzzeit versprochen hatte, kamen die Verteidiger Josip Stanisic und der in dieser Saison kaum beachtete Hiroki Ito ins Spiel, ehe Viking in der Nachspielzeit noch den Ausgleich erzielte.

Angesichts der Unterzahl sind Kompanys defensive Wechsel in der Schlussphase alles andere als unüblich. Auch die Tatsache, dass die Partie auf einem Kunstrasen stattfand, dürfte bei Gnabrys Nicht-Berücksichtigung eine Rolle gespielt haben. Der umstrittene Untergrund bringt bekanntlich eine gewisse Verletzungsgefahr mit - und Gnabry soll nach seiner fünfmonatigen Zwangspause (Adduktoren-Ausriss im rechten Oberschenkel) schließlich noch behutsam aufgebaut werden.

Germany v Serbia - UEFA Nations League 2026/27 Group A2 MD3

Serge Gnabry: Kaum Spielzeit seit seiner Rückkehr

Gleichwohl lässt Gnabrys Spielzeit seit seiner Rückkehr zu wünschen übrig. Vor der XXL-Länderspielpause sah er 13 Minuten gegen Union Berlin (7:0), obwohl die Partie frühzeitig entschieden war. Am vergangenen Wochenende in Augsburg (2:2) waren es 23 Minuten. Nach seiner Einwechslung wusste der Nationalspieler mit der ein oder anderen gefährlichen Aktion durchaus zu überzeugen und verpasste mit einem Abseitstreffer und einem Pfostenschuss sogar den Siegtreffer um Haaresbreite.

Bundestrainer Jürgen Klopp hatte Gnabry indes als einer von wenigen DFB-Stars für beide Kader berücksichtigt. In den ersten beiden Partien kam er jeweils von der Bank, beim 2:0 gegen Serbien reichte es sogar für die Startelf samt Kapitänsbinde. Erst zum Rückspiel in Griechenland reiste Gnabry aufgrund von Belastungssteuerung ab.

Unter Kompany bleibt Gnabry zurzeit nur die Herausforderrolle, was angesichts seiner schweren Verletzung aber keineswegs überraschend ist. In der Vorsaison hatte Gnabry bis dahin hingegen zu den absoluten Leistungsträgern gehört. In 37 Pflichtspielen steuerte er zehn Tore und elf Assists bei und war in Jamal Musialas langer Abwesenheit mitunter unangefochtener Stammspieler - keineswegs ausgeschlossen, dass er den Status in den kommenden Wochen wieder erreicht.

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